Der Mischbachfall im malerischen Stubaital ist ein echtes Highlight für Naturliebhaber und Fotografiebegeisterte. Dieser beeindruckende Wasserfall zieht mit seinem fast hundert Meter hohen, freien Fall alle Blicke auf sich. Die milchig weiße Farbe des Wassers, das sich an einer Felskante teilt und in zwei seidene Strähnen hinabstürzt, bietet ein faszinierendes Schauspiel. Vom leichten Säuseln des Windes getragen, wechseln diese Wasserschleier ständig ihre Form und kreieren ein dynamisches und fast mystisches Naturschauspiel.

Ursprung und Bedeutung des Mischbachfalls

Der Mischbachfall, der in der lokalen Tradition auch als Urfall bekannt ist, verdankt seinen Namen dem „Mischwasser“, das ihn speist. Dieses setzt sich zusammen aus dem Quellwasser des Glücksgrats und dem Schmelzwasser des Habichtferners. Letzteres entspringt unterhalb des majestätischen Gipfels des Habichts und verleiht dem Wasserfall nicht nur seine einzigartige Farbe, sondern auch eine beeindruckende Wassermenge.

Ein unvergleichliches Naturerlebnis

Für Besucher des Stubaitals bietet der Mischbachfall ein unvergessliches Erlebnis. Eine speziell angelegte Plattform am Fuße des Wasserfalls ermöglicht es Ihnen, dieses Naturschauspiel aus nächster Nähe zu erleben. Spüren Sie die Gischt auf Ihrer Haut und hören Sie das mächtige Rauschen des Wassers, während Sie von der Plattform aus einen atemberaubenden Blick auf das Fallgeschehen haben.

Idealer Ausflug für die ganze Familie

Der Zugang zum Mischbachfall ist durch gut ausgebaute Wanderwege erleichtert, was ihn zu einem idealen Ziel für einen Familienausflug macht. Der Wasserfall ist in etwa 1 Stunde und 10 Minuten zu Fuß erreichbar, was einer Wanderstrecke von nur 0,8 Kilometern entspricht. Dabei überwinden Sie lediglich 192 Höhenmeter, was die Route auch für weniger geübte Wanderer und Familien mit Kindern gut machbar macht. Die Wanderung bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt und ist hervorragend geeignet, um die Flora und Fauna des Stubaitals näher kennenzulernen.

Wegbeschreibung zum Mischbachfall

Parkmöglichkeit: beim Erholungsgebiet Klausäuele gratis parken

Einkehrmöglichkeit: Gasthaus Volderauhof

 

Überqueren Sie die Ruetz auf der Straßenbrücke und biegen Sie gleich darauf rechts und dann wieder links auf die Forststraße in Richtung Volderau ab. An der Abzweigung zur Bacherwandalm halten Sie sich links, folgen dem Weg kurz bergauf, dann flach entlang einer Wiese und wieder bergab bis in den Weiler Volderau auf 1.129 Metern.

Hinter dem historischen Gasthaus Volderauhof führt der Weg nach rechts, vorbei am Hotel Bergkristall. Auf einem Traktorweg steigen Sie auf und genießen von einer Brücke aus den herrlichen Blick auf den Mischbachfall, der sich spektakulär über eine hohe Felswand stürzt.

Folgen Sie stets den Wegweisern Richtung Neustift bzw. dem Franz-Senn-Weg. Der Pfad führt Sie rechts über einen Erddamm hinunter in die Siedlung Gasteig. Oberhalb der Häuser biegen Sie rechts ab und folgen einem Wiesenweg zu einem kleinen Tor, das zur Kurve einer Asphaltstraße führt. Hier geht es rechts weiter und bald darauf rechts auf einen geschotterten Fahrweg bergauf, vorbei an der Abzweigung zur Mischbachalm.

Nach Überquerung eines Baches und einem kurzen Abstieg über eine Forststraße führt der Weg oberhalb der Krößbacher Skiliftwiese entlang und schlängelt sich dann links hinab in den Weiler Krößbach auf 1.101 Metern. Vorbei am Hotel Edelweiß gelangen Sie zur Bushaltestelle an der Stubaitalstraße.

 

Anstatt dem Gehsteig neben der Straße zu folgen, empfiehlt es sich, beim Wegweiser „Milderaunalm, Oberegg“ die Ruetz zu überqueren und an der gegenüberliegenden Asphaltstraße anzusteigen. Gehen Sie links hinab, bevor Sie kurz vor dem Talboden rechts auf einen unscheinbaren Pfad abbiegen, der sich durch einen steilen Waldhang emporwindet. Nach einem Gatter führt ein Fahrweg wieder ins Tal. Dort rechts auf der Forststraße entlang der Ruetz mit Blick auf den Mischbachfall zum Campingplatz Edelweiß gegenüber von Volderau. Rechts auf der alten Talstraße ("Talwanderweg Falbeson") am Sägewerk vorbei, erreichen Sie nach der Abzweigung zur Regensburger Hütte wieder das Klausäuele.

Im Stubai tut sich so einiges

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