
Die neue Glocke bekam den päpstlichen Segen
Eine besondere Neuigkeit rund um das Serleskirchl: Die neu gegossene, rund 120 Kilogramm schwere Glocke machte sich auf den Weg nach Rom. Im Rahmen einer Audienz wurde sie von Papst Leo XIV. gesegnet.
Auf der Glocke steht die Botschaft: „Der Klang steht für das Leben, die Liebe, die Freiheit und den Frieden.“
Nach ihrer Rückkehr wird die Glocke ihren endgültigen Platz im Glockenstuhl des Serleskirchls am Koppeneck finden – ein weiterer besonderer Meilenstein für dieses außergewöhnliche Herzensprojekt.
Was im Jahr 2018 mit einer Idee begann, wurde in diesem September zu einem ganz besonderen Kapitel für Mieders und das gesamte Stubaital: Die Serlesglocke, die künftig im Glockenstuhl des Serleskirchls erklingen wird, reiste nach Rom, um dort von Papst Leo XIV. gesegnet zu werden.
Am Dienstag, den 22. September 2026, machte sich die rund 110 Kilogramm schwere Serlesglocke dann gemeinsam mit einer Gruppe aus dem Stubaital mit dem Bus auf den Weg nach Rom. Dass diese Reise überhaupt möglich wurde, ist maßgeblich dem großen persönlichen Einsatz von Abt Raimund Schreier zu verdanken. Mit viel Engagement, zahlreichen Gesprächen und den richtigen Kontakten setzte er sich dafür ein, dass die Glocke Papst Leo XIV. vorgestellt und gesegnet werden konnte. Auch vor Ort sorgte er dafür, dass alles reibungslos ablief. Am 23. September führte der Weg schließlich auf den Petersplatz. Dort fand im Rahmen der Generalaudienz jener Moment statt, auf den alle gewartet hatten: Papst Leo XIV. segnete die Serlesglocke persönlich und schlug sie an. Die Freude und die Emotionen waren groß. Besonders für Künstler und Initiator des Serleskirchls, Helmut Strobl, schloss sich damit ein Kreis. Aus einer Idee, die vor acht Jahren entstanden war, war ein Projekt geworden, das nun bis nach Rom geführt hatte. Auch Abt Raimund Schreier durfte diesen besonderen Augenblick miterleben – als Wegbereiter einer Reise, die ohne seinen Einsatz wohl nicht möglich gewesen wäre. Für einen kurzen Moment war damit ein kleines Stück Mieders mitten in Rom angekommen. Durch Kontakte von Abt Raimund durfte die Gruppe neben der Generalaudienz sogar den deutschen Friedhof im Vatikan, den Campo Santo Teutonico, besuchen. Ein weiteres besonderes Erlebnis war die Möglichkeit, den Petersdom von innen zu bestaunen – Eindrücke, die die Romreise für alle Beteiligten noch besonderer machten. Am Donnerstag, den 24. September, machte sich die Gruppe wieder auf den Weg zurück ins Stubaital. Die Serlesglocke kehrte mit vielen Erinnerungen, Begegnungen und einem ganz besonderen Segen nach Hause zurück. Doch ihre Reise war damit noch nicht zu Ende. Am Sonntag, den 27. September, wurde die Glocke in Mieders von vielen Menschen gemeinsam auf ihrem Weg zum Serleskirchl begleitet. Dort angekommen, sprach Pfarrer Fritz Kerschbaumer noch seinen Segen aus. In zahlreichen Dankesworten wurde all jenen gedankt, die das Projekt über die Jahre begleitet, unterstützt und möglich gemacht haben. Besonders gewürdigt wurde auch der Einsatz von Abt Raimund Schreier, der mit seinem Engagement die Reise nach Rom und damit einen ganz besonderen Moment in der Geschichte der Serlesglocke ermöglicht hatte. Anschließend wurde gemeinsam angestoßen – auf die Serlesglocke, auf das Serleskirchl und auf all jene Menschen, die aus einer Idee ein gemeinsames Herzensprojekt gemacht haben.
Bald wird die Glocke ihren endgültigen Platz im Glockenstuhl des Serleskirchls einnehmen und ihr Klang hoch über Mieders zu hören sein. Ein Klang, der an eine außergewöhnliche Reise erinnert: von einer Idee im Jahr 2018 über das Serleskirchl in Mieders bis auf den Petersplatz in Rom – und wieder zurück nach Hause.
Die Serlesglocke ist angekommen. Und mit ihr ein Stück Geschichte, das viele Menschen gemeinsam geschrieben haben.
Bilder ©VanessaHinterlechner/Serlesbahnen
Wer von Innsbruck Richtung Süden fährt kann sie nicht übersehen, sie thront majestätisch am Anfang des Stubaitals, ist Sehnsuchtort und Ziel vieler Wanderer und Bergsteiger… die Serles, die Regierende – ein majestätischer Seven Summit Stubai.

Der Künstler Helmut Strobl lebt in Patsch, die mächtige Serles immer vor Augen. Die Liebe seines Vaters zur Serles brachte ihn auf eine Idee. Ein Projekt mit vielen Facetten, und ein langer Weg von der Idee bis zur Umsetzung.
In unmittelbarer Nähe zur Serles – am Koppeneck in Mieders – ist das Serleskirchl entstanden.

Ein Ort um in sich zu gehen , die Stille und imposante Stubaier Bergwelt zu genießen und seinen Gedanken freien Lauf zu lassen.
Ein Ort für Hochzeitsfeiern oder Taufen vor einer imposanten Kulisse.
Das Grundstück für das Kirchl wurde von der Gemeinde Mieders zur Verfügung gestellt, und die Serlesbahnen unterstützt den Künstler als Bauherrn bei den Behördenverfahren. Die geschätzten 200.000 € Baukosten, wurden über Private und Firmen lukriert, wobei Helmut Strobel dabei tatkräftig vom Stubaier Talmanager Roland Zankl unterstützt wurde.
Um das Vorhaben zu realisieren hat sich der Künstler einiges einfallen lassen!

In den Büros des Tourismusverbandes Stubai Tirol Neustift und Fulpmes konnte man spenden - für Gegenleistung, und das auf mehrere Weise:
Ein großer Teil des Projekts von Künstler Helmut Strobl ist der „Stein der 1.000 Botschaften“
1.000 Löcher für 1.000 Zeitkapseln für 1.000 Botschaften…
In diesen Edelstahl-Zeitkapseln hinterlasst Ihre eure Wünsche und Gedanken, eingebettet in den Fels der „ewig“ bleibt.
Die Zeitkapseln bot sich hervorragend als Geschenk an! (inkl. Box, Stahlstift mit kl. Kreuz auf einem Holzbrett, Pergamentpapier für die Nachricht und ein Zertifikat mit genauer Kennzeichnung, wo der Stift einzementiert wird) Für Familien, für Stammgäste des Stubaitals oder Freunde der Serles, ein außergewöhnliches Geschenk zu einer Geburt, einer Taufe, einer Hochzeit, einem Geburtstag, einem Jubiläum oder als Gedenken…

Den neun Tonnen schweren Fels hat der Künstler am Brennerpass entdeckt, er ist am Vorplatz des modern designten ca. 40 qm großen Kirchls in einer alpinen Parkanlage platziert, mit einem Brunnen und Sitzgelegenheiten zum Verweilen.
Zeitkapselbesitzer wurden zur Einweihung des Serleskirchls eingeladen und können ihren Stift persönlich an die vorgesehene Stelle im Stein stecken.
Alle Sponsoren und Förderer werden dazu noch an der Glasfront des Kirchls und im „Serleskirchl-Buch“ verewigt, welches seinen Platz in einer Glasvitrine im Inneren des Kirchls findet.
Neben diesen Zeitkapseln konnten Schmuckanhänger „ein Hauch von Ewigkeit“, oder vom Künstler Helmut Strobl persönlich handgemalte Bilder erstanden werden.
Jegliche Spenden fließen bzw. flossen zur Gänze in dieses rein privat finanzierte Projekt, der Künstler engagiert sich völlig unentgeltlich.

– die feierliche Eröffnung fand am Sonntag, den 21. September 2025 statt.
Nach intensiver Bauzeit wurde das Serleskirchl offiziell eröffnet.
Weitere Informationen zur Entstehung, zu Nutzungsmöglichkeiten sowie zur Unterstützung durch Spenden gibt es auf der Website:
👉 serleskirchl.at
Für Anfragen rund um Feiern, Taufen oder Hochzeiten im Serleskirchl steht das Team der Serlesbahnen gerne zur Verfügung.
Bilder© TVB Stubai / Helmut Strobl / Serlesbahnen
Der Urlaub im Stubaital bietet ein ganz besonderes Highlight: das Serleskirchl bei den Serlesbahnen. Inmitten der Tiroler Bergwelt verbindet dieser besondere Ort moderne Architektur mit spiritueller Ruhe – perfekt für eine besinnliche Auszeit mit Panorama.