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Stubai
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Stubai Super Skipass
ab € 493,00

02.12.2017 - 08.04.2018

  • 7 Übernachtungen mit Frühstück
  • 6 Tage Stubaier Superskipass
  • 1 Eintritt für 4 Stunden in das Erlebnisbad StuBay
  • Eintritt in das Freizeitzentrum Neustift
  • Gratis Skibus im Stubaital
  • Gratis Skipass für Kinder unter 10 Jahren (in Begleitung eines Elternteils)
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  5. Habicht

Habicht

Der Markante

Dass man mächtig sein kann, ohne der Größte zu sein, das beweist der Habicht. Mit seinen 3.277 Metern muss er sich zwar rein, was die Höhe betrifft, hinter seinen Kollegen Zuckerhütl und Wilder Freiger einreihen, weiß sich als Höchster des Habichtkammes aber in den Stubaier Alpen zu behaupten. Kein Wunder also, dass der "Hoger" von den Einheimischen lange Zeit auf Grund seiner markanten Form für den höchsten Berg Tirols gehalten wurde.

Verblüffende Rundschau

Wer die Stubaier Alpen in ihrer Fülle betrachten will, dazu noch die nördlichen Kalkalpen, die westlichen Zillertaler Alpen sowie die Dolomiten sehen möchte, der muss den Habicht besteigen. Als besonderes Zuckerl bekommt man dann im Süden des freistehenden Habichtgipfels die Felsbastionen der Tribulaune und des Goldkappels zu Gesicht.

Touristischer Rang

Da wähnt man sich als Erster auf einem Berg und muss dann feststellen, dass dem vielleicht nicht so ist. So ergangen ist es Peter Carl Thurwieser aus Kramsach. Er fand bei seiner Besteigung des Habichts am 1. September 1836 einen Steinmann auf dem Gipfel vor, der darauf schließen lässt, dass schon jemand vor ihm da war. Thurwieser hatte zwar den Habicht von allen hohen Gipfeln des Stubais als Erster touristisch bestiegen, man darf aber davon ausgehen, dass vor ihm schon einheimische Jäger und die Gehilfen der Landvermessung ganz oben waren. Lassen wir also Peter Carl Thurwieser diese Errungenschaft für sich verbuchen, zumal es keine Aufzeichnungen über eine frühere Besteigung gibt. Nach Thurwiesers Angaben waren er und der Bergführer Ingenuin Krösbacher aus Fulpmes drei Stunden und 25 Minuten von der nördlich gelegenen Pinnisalm über das Pinnisjoch, dann in westlicher Richtung zur Speikgrathöhe und über ein Firnfeld und den Habicht-Ostgrat zum Gipfel unterwegs gewesen. Danach blieben sie viereinhalb Stunden am Berg, machten schwärmende Aufzeichnungen zur Aussicht und führten barometrische Messungen durch.

Tourenbeschreibung

Start: Neustift, Ortsteil Neder (970 m)
Ziel: Habicht (3277 m)
Gehzeit: 1. Tag:  4½ h (ab Karalm 2 h), 2. Tag: 3 h -  6½ h (bis Karalm: 2½ h
Höhendifferenz: 1. Tag: 1.400 Hm, 2. Tag: 900 Hm
Einkehrmöglichkeiten: Issenangeralm (1380 m), Pinnisalm (1550 m), Karalm (1737 m), Innsbrucker Hütte (2369 m)

SEVEN SUMMITS rating
Kondition  ★★★★☆                                 
Technik ★★★☆☆
Charakteristik: Hochtour – anspruchsvolle Bergwanderung mit Kletterstellen (UIAA I.) und seilversicherten Teilstücken. Besonderes bei der Tour zum Habicht ist die Schwierigkeit sehr stark von den aktuellen Verhältnissen (Schneefelder, Vereisung) abhängig. Der Firnfeldgletscher erfordert keine spezielle Gletscherausrüstung. Ohne ausreichende Tourenerfahrung empfehlen wir die Tour mit einem staatlich geprüften Bergführer zu unternehmen.

ANFAHRT / AUSGANGSPUNKT:
Die Tour startet beim kostenpflichtigen Parkplatz Zegger im Neustifter Ortsteil Neder. Die Parkplätze sind unmittelbar vor der Einfahrt nach Neder taleinwärts auf der rechten Straßenseite vorzufinden.

AUFSTIEG:
Vom Parkplatz geht es zu Fuß in ca. 2½ Stunden durch das Pinnistal über die Issenanger- und Pinnisalm bis zur Karalm. Alternativ kann für die Strecke Neder – Karalm ein kostenpflichtiger Shuttleservice in Anspruch genommen werden (Tel.: +43 (0)5226 2877).

Ab der Karalm führen zahlreiche Serpentinen in 2 Stunden bis zur Innsbrucker Hütte, von welcher der Habicht in 3 Stunden erreicht werden kann (Hinweis: Aufgrund der Länge der Tour empfiehlt es sich die Innsbrucker Hütte als Nachtquartier und Ausgangspunkt für die Habichtbesteigung am nächsten Tag zu nützen). Der Weg führt gut markiert von der Hütte zunächst durch Schrofengelände, später durchwegs in einfacher Kletterei durch Blockgelände, bis man schließlich im Gipfelbereich auf die mageren Überreste des Gletschers trifft. Problemlos (Steigeisen sind nicht erforderlich) lässt sich das kleine, spaltenlose Gletscherbecken überqueren und es folgt der letzte, teilweise drahtseilversicherte Felsaufschwung zum Gipfel.

ABSTIEG:
Abstieg wie Aufstieg.

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