Rinnensee (2.648 m)

Hier befinden wir uns am höchstgelegenen See der neun Stubaier Bergseen. Knapp unterhalb der Rinnenspitze liegt der lang gestreckte Rinnensee auf 2.648 Metern Höhe. Entstanden ist sein Becken durch die Modellierungsarbeit der letzten Eiszeitgletscher. Dass er sich heute, nach über 10.000 Jahren, noch mit einer offenen Seefläche präsentiert, ohne zugeschüttet worden zu sein, hat er seiner Lage zu verdanken. Weder Lawinen, noch Muren haben seinen Standort erreicht, wie es bei vielen anderen Hochgebirgsseen der Fall gewesen war. Er weist heute eine Fläche von etwa 18.000 Quadratmetern auf. Trotz der Höhe und den damit einhergehenden Bedingungen existiert hier vielfältiges Leben. Seesaiblinge fristen hier ein karges Dasein. Aufgrund von Nahrungsmangel bleiben die - in ihrer Wuchsform sehr variablen - Lachsfische sehr klein. Amphibien wie Bergmolche suchen diese Wasseroase in der kargen Hochgebirgswelt zur Eiablage auf. Daneben leben hier hauptsächlich Larven von Stein,- Köcher,- und Eintagsfliegen. In dieser Höhe gilt dieses Vorkommen als Besonderheit.

Tourenbeschreibung

Start / Ziel: Parkplatz Oberiss Alm (1.742 m)
Gehzeit: 5 Stunden
Höhendifferenz: ↑ 900 HM ↓ 900 HM
Einkehrmöglichkeiten: Almwirtschaft Oberiss (1.750 m), Alpeinalm (2.040 m), Franz-Senn-Hütte (2.147 m)
 
ANFAHRT / AUSGANGSPUNKT
Die Tour startet bei der Oberissalm im Oberbergtal, das von Neustift (Milders) aus erreicht werden kann. Dort befinden sich kostenpflichtige Parkplätze. Alternativ kann man den Bus bis zur Haltestelle Neustift Milders Ort fahren und von dort den kostenpflichtigen Schuttleservice in Anspruch nehmen (Tel.: +43 (0)5226 3500).

TOURENBESCHREIBUNG
In vielen Serpentinen geht es durch Baumbestand und Latschen nach oben bis zur Alpeinalm, von welcher die Franz-Senn-Hütte bereits zu sehen ist. Direkt hinter der Hütte quert man den Alpeiner Bach und steigt nördlich in Richtung Rinnensee auf. In Summe werden für den Aufstieg ca. 3 Stunden benötigt. Zurück geht es auf demselben Weg.

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