Mutterbergersee (2.485 m)

Durch die Höhenlage des Mutterberger Sees auf 2.485 Metern spiegeln sich auf seiner Oberfläche mit Wildem Freiger, Wildem Pfaff und Zuckerhütl die imposantesten Dreitausender des Stubaitales. Die Wanne, in die der See eingebettet ist, wurde vor Jahrtausenden von eiszeitlichen Gletschern in den felsigen Untergrund gefräst. Dieses Kar, das durch feine Sande abgedichtet wurde, bildet sein heutiges Bett. In einer Reihe kleinerer Seen und Feuchtgebieten ist der Mutterberger See das größte Gewässer. Er selbst ist von Lawinen verschont und wird unterirdisch gespeist. Dadurch hat er keinen Materialeintrag und ist als See vollständig erhalten. Weiter östlich, im „Unteren Hölltal“, befindet sich ein etwa zur Hälfte verlandeter See mit großen Wollgrasbeständen. Noch weiter östlich befindet sich in der „Hoachgruaba“ ein Sumpfgebiet, das kaum noch offene Wasserflächen aufweist. So kann man hier auf knapp einem Kilometer Wegstrecke, die Entwicklung von Hochgebirgsgewässern verfolgen, die sich über Jahrtausende, vom offenen See bis zum verlandeten Feuchtgebiet, hinzieht.

Tourenbeschreibung

Start / Ziel: Talstation Stubaier Gletscher (1.749 m)
Gehzeit: 4 Stunden
Höhendifferenz: ↑ 800 HM ↓ 800 HM
Einkehrmöglichkeiten: Restaurant „Wilde Grube“ (1.749 m)

ANFAHRT / AUSGANGSPUNKT
Entweder mit dem Auto oder dem Bus bis ans Ende des Tales zur Talstation der Stubaier Gletscherbahnen. Dort befinden sich auch zahlreiche kostenlose Parkplätze.

TOURENBESCHREIBUNG
Die Rundwanderung zum Mutterberger See startet beim Parkplatz der Talstation des Stubaier Gletschers. Am Ende der Talstation der Gamsgartenbahn folgt man zunächst dem Forstweg in Richtung Wilde Grube. Nach der ersten Steilstufe wendet sich der Wanderweg nach rechts über eine kleine Brücke und führt in Serpentinen zu den ersten beiden Seen und weiter zum Mutterberger See (Gehzeit Aufstieg: ca. 2,5 Stunden). Von dort führt der Steig weiter in Richtung Südosten bis man schlussendlich wieder auf den Forstweg in der Wilden Grube und über diesen wieder zur Talstation gelangt (Gehzeit Abstieg: ca. 1,5 Stunden)

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