Falbesoner See (2.575 m)

Dieser Moränensee liegt, versteckt hinter der Seitenmoräne des Hochmoosferners, auf 2.575 Metern Höhe und wird wohl nur Gebietskennern bekannt sein. Das Schmelzwasser des Gletschers, das zunächst den See speist, durchfließt im Anschluss das Hohe Moos. Deutlich kann man hier noch das trübe Gletscherwasser ausmachen, das in Mäandern die Moorfläche durchfließt. Das Becken, in dem das Überflutungsmoor liegt, ist wesentlich älter als der See. Es wurde bereits nach der letzten Eiszeit von den Gletschern freigegeben. Dort bildete sich zunächst ein See, der über die Jahrtausende verlandete und sich zu einem Moor umbildete. Heute sind dort nur noch wenige Torfreste vorhanden. Im Frühsommer sind die Feuchtflächen dicht mit weißem Wollgras bewachsen und besonders sehenswert. Die Spuren der Gletscher, mit Moränenwällen und glattgeschliffenen Gesteinsplatten, prägen den Hochgebirgslebensraum auf Schritt und Tritt.

Tourenbeschreibung

Start / Ziel: Parkplatz Waldcafe (Falbeson, 1.220 m)
Gehzeit: 7 ½ Stunden
Höhendifferenz: ↑ 1.360 HM ↓ 1.360 HM
Einkehrmöglichkeiten: Falbesoner Ochsenalm (1.822 m), Neue Regensburger Hütte (2.286 m)
Kondition: 
 
ANFAHRT / AUSGANGSPUNKT
Die Tour startet beim Waldcafé in Falbeson. Direkt beim Waldcafe befinden sich zahlreiche kostenlose Parkplätze und eine Bushaltestelle („Neustift Falbeson“).

TOURENBESCHREIBUNG
Vom Waldcafé geht es zunächst in vielen Serpentinen durch den Falbesoner Wald. Nach ca. 600 Höhenmetern verflacht sich das Gelände und man gelangt über einen Forstweg zur Falbesoner Ochsenalm (Gehzeit: 1,5 h). Weiter geht es über den Steig neben dem Wasserfall in vielen Serpentinen bis zur Neuen Regensburger Hütte (Gehzeit: 1,5 h). Von der Neuen Regensburger Hütte folgt man dem Stubaier Höhenweg, zunächst relativ flach, bis ins Hohe Moos und dann stärker ansteigend in Richtung „Grawagrubennieder“, dem höchsten Übergang des Stubaier Höhenweges. Auf ca. 2.500 Metern gelangt man zu einer Abzweigung und folgt von dort der Beschilderung in Richtung Falbesoner See anzeigt (Gehzeit ab der Regensburgerhütte ca. 1 h). Zurück zum Ausgangspunkt geht es auf demselben Weg.

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