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Falbesoner See (2.850 m)

Von der Neuen Regensburger Hütte kommend in Richtung Dresdner Hütte verläuft der Stubaier Höhenweg am Falbesoner See vorbei. Dieser Moränensee liegt auf 2.850 Meter und wird von der linken Seitenmoräne des Hochmoosferners aufgestaut. Das Schmelzwasser des Gletschers, das zunächst den See speist, durchfließt im Anschluss das Hohe Moos. Deutlich kann man hier noch das trübe Gletscherwasser ausmachen, das in Mäandern die Moorfläche durchfließt. Das Becken, in dem das Überflutungsmoor liegt, ist wesentlich älter als der See. Es wurde bereits nach der letzten Eiszeit von den Gletschern freigegeben. Dort bildete sich zunächst ein See, der über die Jahrtausende verlandete und sich zu einem Moor umbildete. Heute sind dort nur noch wenige Torfreste vorhanden. Im Frühsommer sind die Feuchtflächen dicht mit weißem Wollgras bewachsen und besonders sehenswert. Die Spuren der Gletscher, mit Moränenwällen und glattgeschliffenen Gesteinsplatten, prägen den Hochgebirgslebensraum auf Schritt und Tritt.

Tourenbeschreibung

Start / Ziel: Parkplatz Waldcafe (Falbeson) (970 m)
Gehzeit: 7 Stunden
Höhendifferenz: ↑ 1.360 HM ↓ 1.360 HM
Einkehrmöglichkeiten: Falbesoner Ochsenalm (1.822 m), Neue Regensburger Hütte (2.286 m)
 
ANFAHRT / AUSGANGSPUNKT
Die Tour startet beim Waldcafe in Falbeson. Direkt beim Waldcafe befindent sich zahlreiche kostenlose Parkplätze und eine Bushaltestelle (Neustift Falbeson).

TOURENBESCHREIBUNG
Vom Hotel Waldcafé geht es entwede über die Forststraße oder über den Wandersteig in zahlreichen Serpentinen durch den Falbesoner Wald bis zur Anhöhe kurz vor der Falbesoner Ochsenalm. Von dort folgt man dem flach ansteigenden Forstweg  bis zur Falbesoner Ochsenalm (Gehzeit: 1,5 h). Weiter geht es über den Steig neben dem Wasserfall in vielen Serpentinen bis zur Neuen Regensburger Hütte (Gehzeit: 1,5 h). Von der Neuen Regensburger Hütte führt der Wandersteig zunächst relativ flach ansteigend bis ins Hohe Moos und dann stärker ansteigend weiter ins Hochtal hinein. Dort überquert man den Gletscherbach des Falbesoner Kräulferners und erreicht schließlich die Moräne des Hochmoosferners. Rechts davon geht es zum Falbesoner See (Gehzeit: 1 h). Zurück zum Ausgangspunkt geht es auf demselben Weg.

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