Sicherheit am Berg

Klassifizierung der Bergwege

Um einschätzen zu können, welche der Wanderwege und -touren machbar sind, bietet die Bergwegeklassifizierung einen ersten Überblick über den Schwierigkeitsgrad der Wanderwege und -touren. 

  Technische Schwierigkeit Anforderung an den Wanderer
Wanderweg allgemein zugängliche Gehstrecke
breite Anlage mit geringen Steigungen/Gefällen
keine Bergerfahrung und Bergausrüstung notwendig
Roter Bergweg mittelschwierig, überwiegend schmal, oft steil
kurze versicherte Geh- und Kletterpassagen möglich
alpine Erfahrung notwendig
entsprechende körperliche Verfassung
trittsicher
Mindestbergausrüstung
Schwarzer Bergweg schwierig, schmal, fast zur Gänze sehr steil, oft ausgesetzt
längere versicherte Kletterpassagen
gute alpine Erfahrung
konditionsstark
absolut trittsicher und schwindelfrei
entsprechende Bergausrüstung
Hochtour - Alpine Tour sehr schwierig
hochalpines Gelände, teilweise nicht markiert und ausgesetzte Steige
ungesicherte Geh- und Kletterpassagen
absolute Trittsicherheit, schwindelfrei, konditionsstark
entsprechende Bergausrüstung
ausgezeichnetes Orientierungsvermögen

Hinweis: Bei widrigen Verhältnissen (Schnee, Sturm, Nebel etc.) werden die Wanderwege und -touren erheblich anspruchsvoller bzw. unbegehbar!

Bergsportschulen & Bergführer

Lassen Sie sich bei anspruchsvollen Bergtouren von unseren professionellen und staatlich geprüften Bergführern begleiten – für ein einzigartiges und stressfreies Bergerlebnis und höchste Sicherheit am Berg. 

Erste Hilfe

Notrufnummern

☎ 140: Bergrettung – Alpinnotruf
☎ 112: Europäischer Notruf (funktioniert mit jedem Handy & in jedem verfügbaren Netz)

Kein Netz?

Ohne Netz und im Funkschatten ist kein Notruf möglich. Wechseln Sie zu einem besseren Standort und wählen Sie regelmäßig 112.
Euro Notruf: Zugang in jedes verfügbare Netz, wenn nach dem Einschalten statt des PIN-Codes 112 eingegeben wird oder mittels SOS-Notruf Funktion.

Unfallmeldung

  • Wer meldet / Rückrufnummer?
  • Wo genau ist der Unfallort?
  • Was ist passiert?
  • Wie viele Verletzte?

Notruf App Bergrettung Tirol

Smartphone Nutzer können sich die neue Notruf App der Bergrettung Tirol installieren. Sie hilft beim Versenden eines Notrufs und übermittelt gleichzeitig den eigenen Standort

Checkliste Bergwandern

Tourenplanung

  • Umfassende Tourenplanung im Vorhinein (Informationen über Tourenziel und -gruppe einholen)
  • Wetterprognose einholen und aktuelle Wetterverhältnisse beachten
  • Wandertour und -ziel dem eigenen Können anpassen – bei Gruppen sollte man sich immer am Schwächsten orientieren
  • Persönliche Beratung in den Bergführerbüros 

Ausrüstung

je nach Gipfelziel:

  • Kartenmaterial
  • fester knöchelhoher Trekkingschuh oder Bergschuh
  • Wanderbekleidung
  • Anseilgurt
  • Gletscherausrüstung (Steigeisen, Eispickel usw.)
  • Orientierungsmaterial (Kompass, GPS-Gerät usw.) 
  • Schlechtwetterbekleidung (Regenjacke, Regenhose, Handschuhe, Mütze)
  • Sonnenschutz
  • Mobiltelefon, Trinkflasche, Erste Hilfe Paket, Taschenlampe
  • Toilettsachen, Hüttenschuhe, Hüttenschlafsack

Tipps und Hinweise

  • Laufende Orientierung
  • Alpine Gefahren beachten (Steinschlag, Lawinengefahr, Wettergefahren)
  • Bei der Bekleidung geht man am besten nach dem Schichtprinzip vor
Im Stubai tut sich so einiges

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