Eine Hütte und eine Alm sind beide Begriffe, die oft im Zusammenhang mit traditionellen Bergregionen verwendet werden, so auch im Stubaital, Tirol. Obwohl die Begriffe manchmal synonym verwendet werden, gibt es Unterschiede zwischen einer Hütte und einer Alm.

Was ist eine Hütte?

Eine Hütte bezieht sich in der Regel auf eine einfache, meist aus Holz gebaute Unterkunft in den Bergen. Diese Hütten können unterschiedliche Größen und Ausstattungen haben. Einige Hütten sind nur als Schutz vor schlechtem Wetter gedacht und bieten einfache Unterkünfte, während andere möglicherweise besser ausgestattet sind und auch als Berghütten oder Berggasthäuser bekannt sind.

Hütten dienen oft als Übernachtungsmöglichkeiten für Bergwanderer, Bergsteiger oder Skifahrer. Sie können entweder bewirtschaftet sein, wo Gäste Verpflegung erhalten, oder unbeaufsichtigt und zur Selbstversorgung ausgestattet sein.

Übersicht aller Hütten im Stubaital

Selbstversorger Hütte

Du möchtest eine Selbstversorger Hütte im Stubaital buchen? Dann kontaktiere den Tourismusverband Stubai bzw. die Stubai Touristik (unser Reisebüro).

Bewirtschaftete Hütte

Eine bewirtschaftete Hütte ist eine Berghütte oder Berggaststätte, die von Hüttenwirten oder Berggastronomen betrieben wird. Im Gegensatz zu unbewirtschafteten Hütten, die oft als einfache Schutzhütten dienen und keine Bewirtung anbieten, bietet eine bewirtschaftete Hütte Verpflegung, Übernachtungsmöglichkeiten und oft auch andere Dienstleistungen für Bergwanderer, Bergsteiger, Skifahrer und andere Besucher an.

Typischerweise umfasst die Bewirtschaftung einer Hütte:

Verpflegung: Bewirtschaftete Hütten bieten Essen und Getränke für Gäste an. Die angebotenen Speisen können von einfachen Snacks bis zu vollständigen Mahlzeiten reichen. Traditionelle Gerichte der Region sind oft auf der Speisekarte zu finden.

Übernachtungsmöglichkeiten: Viele bewirtschaftete Hütten bieten auch Schlafgelegenheiten an. Dies können Matratzenlager, Zimmer oder sogar private Hütten sein, je nach Größe und Ausstattung der Hütte.

Hüttenwirte: Die Hütte wird von Hüttenwirten oder Gastgebern betreut, die für den reibungslosen Ablauf des Betriebs, die Zubereitung von Speisen und den Empfang der Gäste verantwortlich sind.

Gesellige Atmosphäre: Bewirtschaftete Hütten bieten oft eine gesellige Atmosphäre, in der sich Wanderer und Bergsteiger austauschen und entspannen können. In einigen Hütten im Stubaital gibt es auch Veranstaltungen wie z.B. Sonnwendfeier, Silvestrefeier u.a. Eventkalender Stubaital

Bergdienstleistungen: Einige bewirtschaftete Hütten bieten zusätzliche Dienstleistungen an, wie beispielsweise Bergführer, geführte Touren oder Informationen zu Wanderwegen und Bedingungen in der Umgebung.

Welche Hütte im Stubaital mit Auto befahrbar?

Die (Schutz-) Hütten im Stubaital können ALLE nur zu Fuß oder teilweise mit dem Mountainbike erreicht werden.

Einige Schutzhütten (besonders entlang des Stubaier Höhenwegs) bitten ein Shuttle Service für Gepäck (Rucksäcke) an.

Was ist eine Alm?

Eine Alm bezieht sich auf eine alpine Weidefläche, auf der Vieh wie Kühe, Schafe oder Ziegen während der Sommermonate im Stubaital grasen. Die Tiere werden auf die Alm getrieben, um dort frisches Gras zu fressen. Almen befinden sich oft in höheren Lagen und bieten eine natürliche Weide für das Vieh. Landwirschaftliches Nutzvieh muß mindestens 60 Tage im Sommer auf der Alm sein. (Bitte beachten: Die Alm ist kein Streichelzoo)

Auf vielen Almen gibt es Hütten, die von den Hirten genutzt werden, um während der Sommermonate bei den Tieren zu bleiben. Diese Hütten auf der Alm dienen als Unterkunft für die Hirten und können einfache Holzhütten sein.

Wenn ein Alm "bewirtschaftet" wird, ist aber oft ein Almgasthaus angeschlossen. Eine Alm in Tirol bedeutet oft eine gemütliche (Berg-) Hütte, herrliche Aussicht, Kühe, Schafe oder Ziegen, die auf grünen Wiesen weiden.

Bei "Sennalmen" wird die gemolkene Milch direkt vor Ort zu Käse, Joghurt oder Butter verarbeitet. Ein Teil wird den Gästen serviert, ergänzt durch viele weitere Spezialitäten aus der Region.

Kaiserschmarrn, frische Kuchen, deftige Brettljausen, alles was das Wandererherz begehrt, auf der Alm schmeckt es besonders gut!

Die meisten Almen sind ebenfalls nur zu Fuß (bzw. mit einer Bergbahn) erreichbar, vorhandene Forstwege dürfen nur von Anrainern (=Almhirten. -pächter, - besitzer) befahren werden.

Einige wenige Berggasthäuser können auf öffentlichen Straßen erreicht werden. (Gleinserhof, Gröbenhof, Bärenbad u.a.)

Übersicht über alle Almwirtschaften im Stubaital

Wann haben die Almen im Stubaital geöffnet?

Die Almen im Stubaital haben in den Sommermonaten, meist ab Mai bis Oktober in Betrieb

Aktuelle Liste der geöffneten Hütten und Almen


 

FAQ

Eine Alm ist eine alpine Weidefläche, wo Nutzvieh (Kühe, Schafe, Ziegen, Schafe u.a) während der Sommermonate grasen. Die gemolkene Milch wird entweder zur weiterverarbeitung ins Tal verbracht (Melkalm) oder direkt vor Ort zu Käse, Butter oder Joghurt verarbeitet (Senneralm).

Damit die Futterweiden im Talboden geschont werden können, wird das Vieh auf Hochweiden "gesömmert", es begibt sich sozusagen auf "Sommerfrische" auf die Alm.
Die saftigen Almgräser (bis zu 70 verschiedene Kräuter) sorgen für besonder hohe Käse- und Butterqualität und der Auslauf auf der Alm kommen dem Tierwohl zugute.

Viele Almen im Stubai sind zugleich Almgasthäuser und bewirten die Wanderer mit ihren hochwertigen Produkten. Eine Wanderung ohne Rast auf einer Almhütte ist für viele Gäste undenkbar.

Im Stubai gibt es vor allem Schutzhütten im Hochgebirge. Ausgangspunkte für Gipfenbesteigungen, oder als Rastort bei Langwanderungen.

© Bilder: TVB Stubai Tirol, AndreSchönherr, u.a.
Quellen: TirolBLOG

Im Stubai tut sich so einiges

Damit Sie von den Neuigkeiten des Tales erfahren, auch wenn Sie gerade nicht hier Urlaub machen, gibt es unseren Newsletter.