Schenkt man dem Sprichwort „Wer rastet der rostet“ Glaube, dann kommt man aus der Übung, wenn man etwas lange nicht mehr gemacht hat. Spinnt man den Gedanken weiter, dann „rostet der Körper nicht nur ein“, auch die Rodel, die im Keller ein tristes Dasein fristet, setzt Rost an.

Nicht aber so im Stubaital, denn in Tirols größter Rodelarena haben Rodeln gar keine Zeit so lange im Keller zu stehen bis sie einrosten. Im Stubai stehen sie im Dauereinsatz, denn die zehn Rodelbahnen – allesamt mit dem Tiroler Naturrodelbahngütesiegel ausgezeichnet – laden in bestem Zustand zur flotten Rodelpartie ein.

Insgesamt 14 Verleihstationen sorgen dafür, dass die Rodeln perfekt in Schuss bleiben. Diese befinden sich sowohl direkt an den Talstationen der Elferbahnen, der Serlesbahnen und des Skizentrum Schlick 2000.

Einige Hütten bieten darüber hinaus die Möglichkeit eine Rodel direkt am Start der Rodelbahn zu leihen. Ansonsten kann natürlich auch auf die Sportshops in Neustift, Fulpmes und Mieders zurück gegriffen werden. Auch hier warten bestens gewartete Rodeln auf ihren Einsatz im Stubaier Schnee.

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Um dem menschlichen „Rost“ entgegen zu wirken empfiehlt sich der Aufstieg zu Fuß. Dann steht dem Schlemmen – ganz ohne Reue – auf einer sich an der Rodelbahn befindlichen Hütte nichts mehr im Wege.

Die kulinarischen Schmankerln haben es nämlich kalorientechnisch mitunter in sich – wie beispielsweise die Stubaier Graukassuppe auf der Milderaunalm, die Speckknödelsuppe auf der Brandstatt-Alm oder auch die herzhaften Rippelen auf der Froneben Alm. Letztere veranstaltet sogar auf Anfrage Rippele-Abende für Gruppen. In einer geselligen Runde macht so eine Nachtrodel-Partie besonders viel Spaß.

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Wer es doch lieber gemütlich haben möchte, kann auf eine Fahrt mit dem Rodeltaxi zurückgreifen oder ganz bequem in die Gondelbahn einsteigen. Hier kann ich die STUBAIER WINTER CARD ans Herz legen. Diese kommt allen Nicht-Skifahrern entgegen und ist ideal fürs Rodeln, Winter- sowie Schneeschuhwanderen. Sie ist an 5 von 7 Tagen gültig für den Tages- als auch Nachtbetrieb.

Apropos Nachtbetrieb: Vier Strecken, darunter auch die 6 Kilometer lange Rodelbahn vom Elfer – eine der längsten Strecken Tirols – sind dafür extra beleuchtet, was eine Rodelwoche im Stubaital besonders abwechslungsreich und lustig macht!

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