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Es war wieder soweit, fünf Stubaier Dialektwörter musste ich erraten. Diesmal „aper“, „Derwischilatz“, „lanschn“, „Rangger“ und „wetzen“. Ich finde, genauso wie bei meinem letzten Versuch habe ich mich gut geschlagen…

„Wer aper sagt, muss auch bper sagen.“ So hat schon so manche Stubaier Mutter ihre Kinder zu mehr Durchhaltewillen ermahnt und auch ich musste mir diese Weisheit immer wieder ins Gedächtnis rufen, als ich die neuen Mundart-Begriffe aus dem Stubaital gelesen habe.

Wäre doch gelacht, wenn ich nicht erraten könnte, was ein „Derwischilatz“ ist. Versuchen wir es mit einer ganz klassischen Herleitung. Derwische haben doch sehr lange Röcke und ein Latz ist ein Lappen, den man sich um den Hals hängt. Die Sache ist also klar: Wenn man im Stubaital zum Friseur geht, bekommt man einen Derwischilatz, einen Friseurumhang, umgehängt. Das war einfach…

Auch bei „lanschn“ ist die Sache klar. Ich kann den Halbstarken förmlich vor mir sehen, wie er in der Schule, am Esstisch oder in der Kirche lansch auf seiner Bank rumlümmelt. Ohne Spannung, wie ein ausgelassener Luftballon.

Ein „Rangger“, ist ein stotternder Parkwächter, also Ranger. „Und was sind Sie von Beruf? Park Rang-g-er am G-grawa-W-wasserfall.“ Wenn ich aufg-geregt bin, passiert mir das auch m-manchmal…

Ich denke, ich werd jetzt mal noch schnell zum Komet, ach nee, Merkur „wetzen“, und mir einen Siegerschampus kaufen. Ich hab doch alles erraten, oder? Nur gut, dass Bloggerkollegin Sabrina hier die Auflösung parat hat!

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