Die „FOR KIDS“-Blogbeiträge richten sich speziell an unsere kleinen Leser und sind daher in extra großer Schrift erstellt, besonders einfach und kinderfreundlich geschrieben.

Heute erfahren Kinder – aber auch alle neugierigen Erwachsenen – alles über den Wald und seine Funktion. Viel Spaß beim Lesen!

Im Stubaital kannst du überall Bäume sehen. Stehen ganz viele dicht zusammen, spricht man von einem Wald. Hier in den Bergen findest du eine Menge Baumarten.

Da gibt es einmal die Laubbäume. Das sind die, die im Winter ihre Blätter abwerfen. Dazu gehören Weiden, aber auch Eichen oder Birken. Die Birke kannst du ganz einfach an ihrer weißen Rinde erkennen.

Dann gibt es noch die Nadelbäume, die auch im Winter grün bleiben. Du kennst sicher die Tannen oder Fichten. An Weihnachten stehen sie bunt geschmückt im Wohnzimmer. Außerdem findest du im Stubaital viele knorrige Zirben, die ganz intensiv duften.

Wenn du nach oben schaust, siehst du, dass ab einer bestimmten Höhe plötzlich gar keine Bäume mehr wachsen. Das nennt man die „Baumgrenze“. Vielleicht hast du schon einmal bemerkt, dass es oben auf dem Berg immer viel kälter ist als im Tal. Den Bäumen wird es dann einfach zu kalt und da sie nicht wie du Schal und Mütze anziehen können, wachsen sie eben unterhalb dieser Grenze, wo es wärmer ist.

Ein Wald ist wie ein großer Naturspielplatz. Auf Bäume kann man klettern und aus den Baumwipfeln einen tollen Ausblick genießen. Manchmal findet man aber auch kleine Häuser im Wald. Die Baumhäuser. Auf dem STUBAI Baumhausweg in der Schlick findest du ganz viele verschiedene Häuschen zum Spielen, Klettern und Erkunden.

Aus den Zapfen am Boden lassen sich lustige Figuren basteln und aus Ästen und Zweigen kannst du die unterschiedlichsten Dinge bauen. Zum Beispiel einen Bogen, um Pfeile abzuschießen, ein kleines Floß, einen Stock zum Wandern oder sogar einen magischen Zauberstab!
Wir müssen den Wald aber auch sorgsam behandeln und ihn schützen. Denn die Bäume sind ein wichtiger Teil unseres „Ökosystems“. So bezeichnet man den Lebensraum von Pflanzen, Tieren – und uns Menschen. Der Wald schenkt uns frisches Wasser, reine Luft und hält die Erde am Boden fest. So sind wir sicher vor Lawinen und Überschwemmungen. Außerdem ist der Wald ein toller Ort, den wir in unserer Freizeit besuchen können.

Und nicht nur wir Menschen gehen gerne unter dem dichten Blätterdach spazieren oder klettern wagemutig in den Ästen. Auch viele Tiere wohnen im Unterholz und verstecken sich dort. Rehe, Eichhörnchen und Vögel finden außerdem ihre Nahrung im Wald. Schmeiß also keinen Müll auf den Boden und brich keine Zweige ab – du würdest das in deinem Zuhause sicher auch nicht schön finden!

MAGISCHES HOLZ
Manche Bäume sollen magische Fähigkeiten besitzen. Im Mittelalter glaubten die „Hexen“, das waren weise Frauen, dass die Hainbuche über Zauberkräfte verfügt. Bis heute nutzen manche Menschen sogenannte „Wünschelruten“ – das sind Y-förmige Astgabeln –, um Wasseradern oder sogar Schätze zu suchen. Findest du deinen eigenen magischen Stock im Wald?

AUF HOLZ KLOPFEN
Wie wichtig der Rohstoff Holz für uns ist, spiegelt sich auch in den vielen Redensarten rundherum wider. Du hast bestimmt schon einmal gehört, man solle „auf Holz klopfen“. Während man heute auf diese Weise ganz einfach Glück wünschen möchte, war diese Maßnahme in alten Zeiten überlebenswichtig. Matrosen prüften mit dem „Klopfen auf Holz“ nämlich, ob das Holz ihrer Schiffe noch stabil und nicht etwa schon morsch war.

EIN ECHTER ZUNGENBRECHER
Du kennst bestimmt schon ein paar lustige Zungenbrecher. Das sind meist sehr ähnliche Wörter, die in einem Satz aufeinanderfolgen. Man muss sich also ganz schön konzentrieren, um sich die Zunge nicht zu verknoten. Wenn du fleißig übst, kannst du solche Zungenbrecher aber bald ganz schnell und oft wiederholen. Schaffst du es, diesen Satz ohne Versprecher aufzusagen?

HINTERM HOHEN HAUS HACKT HANS HARTES HOLZ,
HARTES HOLZ HACKT HANS HINTERM HOHEN HAUS.

Einen Veranstaltungstipp haben wir passend zu dem Thema noch: Das Kinder-Waldfest in der Schlick 2000 am Sonntag, 20.08.2017 um 12:00 Uhr direkt beim Scheibenweg/Panoramasee Schlick 2000.

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