Wo Familien und Genießer dahinrollen, da ist das Stubaital ganz vorne mit dabei. Die neue Stubai Radroute 19 bietet auf rund 40 Kilometern Länge ein einzigartiges Erlebnis für alle, die das Tal gemütlich, sicher und aktiv entdecken möchten – ob mit Laufrad, Rennrad, Citybike oder E-Bike.
Ganz ohne große Steigungen radelst du durch die eindrucksvolle Landschaft des Stubaier Talbodens, während neben dir der Bach Ruetz leise vor sich hin plätschert – mal sanft, mal wild, je näher man dem Gletscher kommt. Die imposanten Eisriesen über dem Tal begleiten dich dabei visuell und schaffen eine unvergleichliche Kulisse für dein Radabenteuer.
Die Radroute 19 verläuft vom Startpunkt in Schönberg bis zur Doadler Alm in Falbeson – nahezu durchgängig ausgebaut und beschildert. Die Strecke ist so konzipiert, dass Groß und Klein ohne große Anstrengung taleinwärts radeln können – von einem Erlebnis zum nächsten.
Besonders familienfreundlich zeigt sich die Route mit attraktiven Stopps wie dem Kids Park Klaus Äuele, der mit Kletterwänden, Flying Fox und weiteren Abenteuern kleine Radfahrer begeistert.
Die Radroute 19 führt nicht nur durch das gesamte Stubaital, sondern bietet mit dem Zubringer 19a Richtung Innsbruck eine perfekte Verbindung über die Kirchbrücke in Fulpmes bis zur Stefansbrücke nahe Innsbruck. So lässt sich auch ein Ausflug von der Stadt ins Tal ganz einfach mit dem Rad gestalten.
Zwar sind einige Abschnitte noch nicht asphaltiert und gelegentlich müssen Straßen gequert werden – die Strecke ist jedoch bereits durchgängig befahrbar, vom Anschluss Wipptal bis an den Fuß des Gletschers.
Der Abschnitt der Radroute 19 von Neustift nach Falbeson ist ein echtes Abenteuer für Familien – nicht wegen der sportlichen Herausforderung, sondern wegen der vielen Verlockungen und Stopps, die unterwegs warten. Auf den rund 10 Kilometern in Richtung Gletscher begegnen große und kleine Radler kulinarischen Versuchungen, wilden Wasserläufen, Spielplätzen und Rastmöglichkeiten, die jedes Weiterfahren zur Geduldsprobe machen.
Wer zum Beispiel am Gesundheitssee in Milders einen Zwischenstopp einlegt, braucht vermutlich länger als geplant – ganz zu schweigen vom Kids Park Klaus Äuele: Dort sorgen ein Niederseilgarten, ein Floß, Schaukeln und Kletterelemente für so viel Spaß, dass der kleine Drahtesel gerne mal eine längere Pause einlegt. Die Fahrt zur Doadler Alm gerät da schnell zur Nebensache – aber genau das macht diesen familienfreundlichen Abschnitt der Radroute 19 so besonders.
Tipp: unterwegs ein kleines Picknick einplanen - wunderbar
Auf dem Streckenabschnitt zwischen Neustift und der Kirchbrücke in Fulpmes wird das Radfahren im Sommer zu einem echten Erfrischungserlebnis. Egal ob du taleinwärts oder talauswärts radelst – hier geht’s nicht nur um Bewegung, sondern auch um Abkühlung und Genuss. Der absolute Familienliebling: der Kampler See. Direkt am Weg gelegen, lockt er mit einem Spielplatz im Sand, Planschspaß im Wasser, Schaukeln, Rutschen und sogar einem Beachvolleyballplatz für die Größeren. Während die Kinder toben, entspannen Eltern im Schatten der Bäume – eine Pause, die alle lieben.
Und wem das noch nicht reicht, der taucht im nahegelegenen Badeparadies StuBay in Telfes so richtig ab – mit Innen- und Außenbecken, Rutschen und Wellnessangebot. Wer dann doch wieder höher hinaus will, kann in der Schlick 2000 das nächste Ziel anpeilen – mit kühler Bergluft und traumhaften Ausblicken.
Tipp: Auf diesem Abschnitt der Radroute 19 lohnt es sich, das Badezeug mitzunehmen – Radtour und Wasserspaß lassen sich im Stubaital wunderbar verbinden.
Wer entlang der Stubai Radroute 19 weiter talauswärts Richtung Schönberg oder sogar ins Wipptal und nach Innsbruck radelt, erlebt den vielleicht ursprünglichsten Abschnitt der gesamten Strecke. Zwischen der Kirchbrücke und der Stefansbrücke (Variante 19a) entfaltet sich eine unberührte Landschaft aus tiefgrünen Wäldern und saftigen Wiesen – ganz ohne touristische Infrastruktur, aber mit umso mehr Naturgenuss.
Auch wenn es entlang dieses Teilstücks keine Einkehrmöglichkeiten gibt und der Anschluss an das Europäische Radwegenetz (Inntalradweg) noch nicht vollständig ausgebaut ist, lohnt sich das Pedalieren allemal – vor allem talauswärts, wenn es entspannt bergab geht. Für den Rückweg sollte man sich jedoch auf einige steilere Passagen einstellen.
Ab der Kirchbrücke bietet sich zudem die Möglichkeit, südlich über Schönberg ins Wipptal abzuzweigen – und für ambitionierte Radfahrer sogar weiter über den Brenner bis nach Italien zu fahren. Wer diesen Abschnitt wählt, sollte neben der Naturschönheit auch Straßenverkehr, Abfahrten und Höhenmeter einkalkulieren.