Hoch über Mieders erhebt sich das Serleskirchl – ein einzigartiges Bauwerk, das aus einer Herzensidee des Patscher Künstlers Helmut Strobl entstanden ist. Mit viel Leidenschaft, regionalem Handwerk und der Unterstützung vieler wurde hier ein besonderer Platz der Kraft, Besinnung und Inspiration geschaffen. Das Serleskirchl lädt zum Innehalten, Staunen und Träumen ein – und bietet zudem als Hochzeitslocation und mit dem „Stein der 1000 Gedanken“ unvergessliche Möglichkeiten, Spuren zu hinterlassen.
Initiiert wurde das Projekt vom Patscher Künstler Helmut Strobl, der vor rund acht Jahren beim Spaziergang mit seinem Hund und seiner Frau Smajila erstmals die Idee hatte, an diesem besonderen Platz eine Kapelle zu errichten. Der Ausblick direkt auf die Serles, der wunderbare Blick ins Stubai- und Inntal – ein Kraftplatz wie er im Buche steht. Nach der Idee kam die Planung und künstlerische Gestaltung des Serleskirchl’s. Trotz aller Schwierigkeiten, mit viel Ausdauer, Kreativität und Herzblut, aber auch dank unzähliger Unterstützerinnen und Unterstützer, konnte sein Traum nun verwirklicht werden. Viele Handwerksbetriebe stellten Arbeitskraft und Materialien kostenlos zur Verfügung. Zudem war Strobl von Beginn an wichtig, dass das Kirchl „ohne einen Cent an Steuergeld“ errichtet wird. Und tatsächlich: Mit viel Engagement, Spendenbereitschaft und regionaler Handwerkskunst gelang die Umsetzung. „Es ist für mich ein Herzens- und Lebensprojekt“, so Strobl, der alle Kunstwerke im und um das Kirchl selbst gestaltet hat.
Der 1941 geborene Künstler Helmut Strobl lebt in Patsch bei Innsbruck. Die Vielzahl seiner Ausstellungen und Arbeiten zeugt von einem Schaffen, das geprägt ist von diesem Spannungsfeld.
In Patsch, seinem Heimatort, schuf er auch architektonisch die Europakapelle für die Heilige Edith Stein und das Edith-Stein-Kreuz, von dem eine zweite Ausfertigung in Breslau steht.
Das "Weltbild des Friedens", das auch Zeichnungen und Schriftkürzeln von zehntausenden Menschen bei den Swarovski-Kristall-Welten entstand und letztlich die Europabrücke überspannte.
Der Friedens-Adler Tirols stand während des Gedenkjahres 2009 an der Europabrücke.
"Aller Anfang ist schwer! Der Weg hierher war nicht immer einfach für mich. Aber ich würde um keinen Preis der Welt etwas ändern wollen. Meine Erfahrungen haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin."
Wir bieten das Serleskrichl auch als Hochzeitslocation für kleinere Hochzeiten an.
In folgendem Dokument finden Sie alle wichtigen Infos dazu.
Foto: Pfurtscheller Fotografie
Heute steht das Serleskirchl als sichtbares Zeichen einer besonderen Vision – ein Lebensprojekt, das viele Menschen berührt. Doch zu seiner Vollendung fehlt noch ein entscheidendes Element: die Serlesglocke, die im eigens errichteten Glockenstuhl ihren Platz finden soll.
Diese Glocke soll weit mehr sein als ein Klangkörper. Sie soll Menschen berühren, Trost spenden und Kraft schenken. Eigens für diesen Ort geschaffen, wird sie zu einem Symbol der Verbundenheit, der Hoffnung und der Besinnung.
Bis die Serlesglocke ihren endgültigen Platz am Berg einnehmen kann, hängt im Glockenstuhl eine Leihglocke. Die eigens angefertigte Serlesglocke befindet sich derzeit noch in der Herstellung. Doch bevor sie am Serleskirchl erklingen wird, steht ihr ein ganz besonderer Weg bevor:
Am 23. September 2026 wird die Serlesglocke in Rom von Papst Leo XIV. geweiht – ein einzigartiger und bedeutungsvoller Moment in der Geschichte dieses Projekts.
Nach ihrer Rückkehr wird die Glocke ihren Platz beim Serleskirchl einnehmen und künftig über diesen besonderen Kraftplatz wachen. Dann wird die Vision des Serleskirchls mit ihrem Klang vollendet sein.