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Stubai Super Card Package
Stubai Super Card Package - Wanderurlaub in Tirol miti gratis Bergbahnen!
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25.05.2017 - 15.10.2017

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Auf die Pilze, fertig, los!

Die Schwammerlzeit hat begonnen! Geschützt unter den Baumdächern, ist das Pilzesammeln bei Regenwetter überhaupt nicht schlimm. Dennoch gibt es einige Hinweise, die man bei der Suche von Speisepilzen beachten sollte. Die besten Tipps und Rezepte für eifrige  Sammler befinden sich hier:

Die Ausrüstung:
Stabile, luftdurchlässige Flecht- oder Spankörbe zum Sammeln verwenden, da die Pilze in Netzen oder Beuteln zusammengedrückt werden und sich in Plastiktüten Wärme und Feuchtigkeit staut. Ein Pilzbestimmungsbuch, Pilzmesser sowie eine kleine Bürste mit Naturborsten sind bei der Suche sehr zu empfehlen.

Das Sammeln:
1. Allgemeine Sammelbeschränkungen beachten! So gehören die Pilze in Österreich dem Grundeigentümer, dennoch darf sie jeder sammeln, solange nicht mehr als ein bis zwei Kilogramm gesammelt werden. Ab fünf Kilogramm werden Geldbußen erhoben. Informationen erhalten Sie bei der örtlichen Naturschutzbehörde oder im Tourismusverband.

2. Als Pilzesammler ist man selten alleine im Wald. Anderen Sammlern, dazu gehören auch die Bewohner des Waldes, sollte man sich respektvoll gegenüber verhalten. So ist in vielen Orten das Sammeln nach Einbruch der Dämmerung verboten.

3. Einwandfreie Pilze ohne Fraßspuren o. ä. sammeln! Wer die Pilze direkt im Wald grob säubert und der Länge nach durchschneidet kann leicht erkennen, ob es sich um ein zu altes, verwurmtes oder genießbares Exemplar handelt.

4. Pilze können herausgedreht oder abgeschnitten werden. Wichtig ist, dass dies sorgfältig passiert und die freie Stelle mit Erde oder Moos bedeckt wird um sie vor dem Austrocknen zu schützen.  

Die Pilzauswahl:
Besonders schmackhaft sind Pfifferlinge/ Schwammerln, Egerlingen und Steinpilze. Doch bevor ein Pilz gepflückt werden kann, sollte dieser zu 100% identifiziert werden. Ein „wahrscheinlich handelt es sich um…“ oder „vermutlich ist das ein…“ reicht nicht aus, denn nicht jeder Pilz ist zum Speisen geeignet. Wenn das Pilzbestimmungsbuch keine genauen Informationen bietet, den Pilz stehen lassen. Die Pilze können herausgedreht oder abgeschnitten werden. Wichtig ist, dass dies sorgfältig passiert und die freie Stelle mit Erde oder Moos bedeckt wird um sie vor dem Austrocknen zu schützen. Zu kleine Pilze sollten nicht gepflückt werden sondern noch Zeit zum Wachsen bekommen.

Die Lagerung:
Pilze haben einen Wassergehalt von 90%. Diesen zu halten ist schwer, da Pilze im Gegensatz zu Tomaten o. ä. Gemüse keine Schale besitzen. Die Pilze sollten also zeitnah von Schmutz entfernt werden und dann luftig, locker und kühl gelagert werden. Eine Möglichkeit sind „0°C-Longfresh-Fächer“ im Kühlschrank. Auf keinen Fall die Pilze in Plastiktüten packen. Weitere Lagerungsvarianten:
Pilze schmoren. Sie sind im gekochten Zustand länger haltbar.
Pilze einmachen: So können Sie das ganze Jahr auf das herrliche Aroma zurückgreifen.
Pilze dörren: So können Sie auch im Winter auf einen Vorrat der leckeren Aromaspender zurückgreifen. Dazu Backofenroste mit Pergamentpapier abdecken, Trockengut auflegen und bei 50-60°C ca. 6 - 8 Stunden trocknen.
Pilze einfrieren: Eingefrorene Pilze können bis zu 6 Monate gelagert werden. Achtung: Tauen Sie die Pilze niemals vor der Zubereitung auf! Stattdessen immer im gefrorenen Zustand in den Topf geben.

Die Zubereitung:
Von cremiger Champignon-Suppe über Pilzragout bis hin zum Schwammerlgulasch mit Knödeln – auf den folgenden Seiten befinden sich tolle Rezepte sowie Tipps und Tricks rund um die Zubereitung:

GuteKueche.at
Ichkoche.at
CHEFKOCH.DE

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