Häufig gestellte Fragen zum Projekt

 

 

Was erhoffen wir uns von diesem Projekt?


1.    Es gibt mehrere Herausforderungen (Bettenrückgang, geschlossene Geschäfte, fehlende Frequenzen in den Ortszentren)
2.    Es wurden Lösungen und Synergien gesucht:

  • Nutzen für Einheimische und Gäste
  • Sommer- und Winternutzung
  • Qualitätsverbesserung des Angebots
  • Nutzen für Elfer und Schlick
  • Mehr Frequenz am Elfer als Drehscheibe
  • Wirtschaftliche Eigenständigkeit des Elfers
  • Weniger Verkehr
  • Gemeinsame Verkehrs- und Buslösung
  • Signal gegen Bettenrückgang

3.    Es wurde ein Masterplan zur Entwicklung der Stubaier Hausberge entwickelt.

 


Welchen Nutzen soll die Bevölkerung aus diesem Projekt ziehen?

  • Top Freizeit- und Sportangebot für Einheimische zum Freizeitticketpreis
  • Verkehrsberuhigung durch ein Intelligentes Bus- und Parksystem
  • Durch die Verbindung wird der Elfer modernisiert und nachhaltig abgesichert

 

Warum wollen wir genau jetzt in ein solches Großprojekt investieren?


Corona zeigt deutlich auf, dass Tourismus, Einkommen, Lebens- und Freizeitqualität stark miteinander verknüpft sind. Dieses Projekt schafft ein top Freizeit- und Urlaubsangebot für Einheimische und Gäste. Unkoordinierte Einzelmaßnahmen helfen meist nicht weiter. Deshalb wurde ein Masterplan entwickelt. Durch die Verbindung der Stubaier Hausberge kann das Angebot am Elfer nachhaltig abgesichert und verbessert werden. Durch die Verbindungsbahn und ein intelligentes Bus- und Parksystem schaffen wir es, viele Autofahrten in die Schlick 2000 zu vermeiden.

 


Kritiker sagen, dass das Projekt keinen touristischen und keinen wirtschaftlichen Mehrwert bringt. Es koste zu viel und zerstöre die Natur. Was sagen wir zu diesem Vorwurf?


Das damit geschaffene Freizeit- und Sportangebot bedeutet einen enormen Mehrwert für Einheimische und Gäste. Das Projekt ermöglicht auch älteren Menschen, Behinderten oder Familien mit kleineren Kindern, dieses Stubaier Sonnenplatzl zu erreichen. Gleichzeitig wird das Angebot am bei den Einheimischen beliebten Hausberg „Elfer“ modernisiert und abgesichert. Für das Projekt der Stubaier Hausberge wird eine Fläche von 7 ha außerhalb von Schutzzonen beansprucht, für die die Behörden Begleit- und Ausgleichsmaßnahmen vorschreiben.

 


Ein Kritikpunkt ist, dass das Projekt nicht zukunftsorientiert sei. Es sei ein Konzept wie aus den 80er-Jahren. Der Tourismus verändere sich und es brauche deswegen neue Ideen. Was meinen wir dazu?


Tourismus hat gerade im Stubai enorm viele naturnahe Freizeitmöglichkeiten wie den WildeWasserWeg und den Stubai Radweg entwickelt, der gerade gebaut wird. Dazu hat der Tourismusverband in den letzten 10 Jahren 25 Mio. Euro investiert. 72 % der Gemeindefläche von Neustift bestehen aus Schutzgebieten. Deshalb nützt das Projekt „Stubaier Hausberge“ Synergien von Schlick und Elfer um ein top Sport- und Freizeitangebot für Einheimische und Gäste zu schaffen, das ganzjährig genutzt werden kann.

 


Kritiker sagen, das Projekt sei umstritten, es polarisiere bei den Stubaiern. Warum wollen wir es dennoch durchführen?


Gerade die Stubaier/innen nützen das Erholungs- und Sportangebot der Stubaier Hausberge sehr gerne. Das Projekt setzt sich für die Freizeitvielfalt im Stubai ein und nimmt das Anliegen vieler Stubaier/innen auf, wie der Seilbahnbetrieb am Elfer nachhaltig abgesichert werden kann. Durch die Verbindung der Stubaier Hausberge kann der Elfer modernisiert und wirtschaftlich auf eigene Beine gestellt werden.

 


Wieviel kostet das Projekt dem Tourismusverband? Wieviel Geld bleibt für sonstige Projekte?


Der Tourismusverband Stubai beteiligt sich mit 1,5 Mio. an der Goldsutten GmbH und erhöht seine Beteiligung am Elfer. Und er gibt ein Darlehen von 7,5 Mio., das zurückbezahlt wird. So können andere wichtige Projekte wie der Stubai Radweg mit großem Engagement weiterentwickelt werden.

 


Wer ist sonst noch an dem Projekt beteiligt?


Stubaier Gletscher, Schlick und Elfer

 


Was passiert, wenn die Verbindungsbahn nicht kommt am Elfer und in der Schlick?


Investitionen am Elfer sind dann nur mehr zaghaft möglich und der Skibetrieb wird fraglich.

 


Will man in das Ruhegebiet Kalkkögel eindringen?


Das Projekt liegt außerhalb der Schutzzonen.

 


Warum baut man nicht den Galtberg Lift?


Durch das Projekt der Stubaier Hausberge werden die Schlick 2000 und der Elfer wirtschaftlich nachhaltig abgesichert. Damit werden auch weitere Verbesserungen möglich.

 


Was haben die vorderen Gemeinden von dieser Großinvestition? Werden dann die Gäste vom vorderen Talbereich in den hinteren Talbereich abwandern?


Gäste sehen das Stubaital als Gesamtangebot und nehmen Gemeindegrenzen nicht wahr. Die Schlick wird attraktiver und kann nützliche Verbesserungen planen. Der Zubringerverkehr in die Schlick wird spürbar weniger. Alle Stubaier Gemeinden können durch ein intelligentes Bussystem schnell und einfach mit den Stubaier Hausbergen, den Serlesbahnen und dem Stubaier Gletscher verbunden werden. Allein in den öffentlichen Verkehr hat der Tourismusverband in den letzten 10 Jahren 4,5 Mio. investiert. Diese Investitionen in moderne Verkehrsmittel, enge Takte und attraktive Fahrpläne kommen Gästen wie Einheimischen zugute.

 


Muss die Ortstaxe dafür erhöht werden?


Für dieses Projekt muss die Ortstaxe nicht erhöht werden. Die Finanzierung ist gesichert.

 


Welche Ausgleichsmaßnahmen für die Natur sind geplant?


Im Naturschutzverfahren wird die Behörde die Ausgleichsmaßnahmen definieren.

 


Wie schaut die Verbindung der Talstationen genau aus?


Daran arbeitet die Initiative „Stubaier Hausberge“. Sie sammelt Ideen für eine innovative und bequeme Verbindung der beiden Talstationen.