Stubaier Hausberge: „Verbinden was zusammengehört“

„Schlick 2000“ und „Elfer“ sollen zusammenwachsen

 

Unter dem Motto „STUBAIER HAUSBERGE – Verbinden was zusammengehört!“ arbeitet der Tourismusverband Stubai an einem umfassenden Konzept, das die Interessen von Einheimischen wie Gästen gleichermaßen berücksichtigt. Damit soll auch dem Anliegen vieler Neustifter Rechnung getragen werden, den Seilbahnbetrieb am Elfer nachhaltig abzusichern.

Der „Elfer“ ist als Einheimischenskigebiet sehr beliebt – aufgrund der fehlenden Wirtschaftlichkeit ist die Zukunft aber mehr als fraglich. Deshalb, so sind sich die Verantwortlichen des Tourismusverbandes im Stubaital einig, brauche es ein Gesamtkonzept. Gerade die aktuelle Coronakrise zeige, dass das breite Sport- und Freizeitangebot für Einheimische langfristig nur möglich ist, wenn auch der Tourismus funktioniere. Deshalb sei es ein Gebot der Stunde, ein Angebot zu schaffen, das die Anliegen der Einheimischen und Gästen verbindet.

WAS SIE DAVON HABEN:

TOP-SPORT- UND FREIZEITANGEBOT vor der Haustür zum Freizeitticketpreis

  • Ein attraktives Ganzjahresangebot für Familien, Sportler, Wanderer und Naturliebhaber
  • Nutzung freier Pistenflächen und der beschneiten Talabfahrt am Elfer durch Besucher der Schlick 2000

VERKEHRSBERUHIGUNG durch ein intelligentes Bussystem und Parkplatzkonzept

  • Einfache und schnelle Anbindung aller Stubaier Gemeinden und Bergbahnen (Stubaier Gletscher, Elfer, Schlick 2000, Serlesbahnen) durch ein intelligentes Bussystem
  • Weit weniger Zubringerverkehr zur Talstation der Schlick 2000

Durch die Verbindung MODERNISIEREN wir den ELFER

  • Topaktuelles Rodel- und Skiangebot
  • Nach dem Vorbild der Serlesbahnen wird nun der Elfer wirtschaftlich nachhaltig abgesichert.
  • Die STUBAIER HAUSBERGE erwirtschaften wertvolle Steuereinnahmen. Der Steuerzahler trägt kein Risiko.

Geplante Neuerungen in der Schlick 2000

  • Verbindungsbahn Neustift – Sennjoch mit Mittelstation an der Kaserstattalm
  • 2,5 km neue Pisten vom Sennjoch zur Mittelstation Kaserstattalm
  • Blaue Abfahrt vom Sennjoch bis nach Fulpmes
  • Neues Kinderland mit Übungsgelände an der Mittelstation Kaserstattalm

 

Die Talstationen werden komfortabel und innovativ miteinander verbunden.

Geplante Neuerungen am Elfer

  • Erweiterung der bestehenden Elfer-Gondelbahn um eine Mittelstation und eine Gipfelbahn auf die Elferhütte
  • Verlängerung der Rodelbahn bis zur Elferhütte
  • Neue Aussichtsplattform an der Elferhütte
  • Erleichterte Talabfahrt
  • Beschneiung

 

Die Talstationen werden komfortabel und innovativ miteinander verbunden.

 

Es geht um die Zukunft des „Elfer“

Schon lange geht es im Stubai nicht mehr nur um den einseitigen Ausbau der „Schlick 2000“ mit der geplanten neuen Verbindungsbahn von Neustift aus. Das neue Projekt unter dem Motto „STUBAIER HAUSBERGE – Verbinden was zusammengehört!“ konzentriert sich auf die Zusammenführung beider Skigebiete im Tal. Die Talstationen in Neustift sollten dabei gleichermaßen innovativ wie bequem mittels Shuttlesystem verbunden werden, um so für Skifahrer den Wechsel von einem Skigebiet zum anderen möglichst komfortabel zu gestalten. Mit einem attraktiven Angebot nahe dem Wohnort lässt sich das Verkehrsaufkommen im Tal reduzieren. „Der Hausberg Elfer allein ist nicht in der Lage, notwendige Ersatzinvestitionen zu finanzieren. Durch das Verbinden der Stubaier Hausberge wird der Elfer erst wirtschaftlich“, betont Adrian Siller, Obmann des Tourismusverbandes. „Dadurch kann auch wieder am ‚Elfer‘ investiert werden, die Talabfahrt leichter gemacht und beschneit und das Angebot im oberen Bereich attraktiver werden.“

 

Dialogforum für den Erhalt des Freizeitangebots

Über das Gesamtprojekt rund um die STUBAIER HAUSBERGE hat man in den vergangenen Monaten ein Dialogforum begründet, um möglichst auch unterschiedliche Meinungen und Vorbehalte konstruktiv zu berücksichtigen. Siller: „Seit geraumer Zeit treffen sich Neustifter Touristiker mit den Listenführern der politischen Gruppierungen der Gemeinde Neustift zum Meinungsaustausch. Im Zentrum dieses Dialogforums steht die Bedeutung des Tourismus für das Stubaital. In einem konstruktiven Gesprächsklima haben die Teilnehmer die Fragen des Neustifter Gemeinderates zur Verbindungsbahn Neustift – Schlick 2000 erörtert. Dabei wurde auch das Anliegen vieler Neustifter diskutiert, wie der Seilbahnbetrieb am Elfer nachhaltig gesichert werden kann. Tenor der Gespräche ist, dass beide Talstationen zum beiderseitigen Nutzen innovativ miteinander verbunden und das bestehende Skibussystem weiter ausgebaut werden sollen. Ziel ist es, ein umfangreiches Freizeit- und Skiangebot für Gäste und Einheimische zu schaffen und langfristig zu erhalten. In der Pandemie sehen wir Tag für Tag, wie wichtig der Tourismus für das Erholungs- und Sportangebot der Stubaier/innen ist. Der Tourismusverband hat seine Aufgaben gemacht und alle notwendigen Beschlüsse für ein zukunftsweisendes Ganzjahresangebot gefasst.“      

Wenn man Argumente ernst nimmt und daraus Lösungen entstehen!

Argumente gegen das Projekt:
„Zubringerbahn“
Lösungen durch das Projekt:
„Die Stubaier Hausberge: Verbinden, was zusammen gehört!"
Zu wenig Pistenflächen Durch die Verbindung werden die Pistenflächen des Elfers mit Leben erfüllt.
Fehlende Talabfahrt nach Neustift Die Talabfahrt am Elfer soll leichter gemacht und beschneit werden.
Talstation nicht in Neustift Dorf Talstation Elfer mit Zwischenstation Gemoch verbinden - 900 m innovativ und bequem!
Zu wenig Parkplatz u. Verkehrsituation ist ungelöst Aus der Not eine Tugend machen. Chance für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Einführung eines eng getakteten Skibusses. Anbindung der bestehenden Parkplätze ins Skibusnetz.
Projekt ist unwirtschaftlich Durch das Verbinden der Hausberge und die Investititionen wird das Gesamtprojekt wirtschaftlich!
Hochwasser, Wald, Natur und Lawine sind nicht beachtet worden. Werden bei einem strengen Behördenverfahren durch Fachleute begutachtet.

Übersicht Stubaier Schutzgebiete

72% der Gemeindefläche von Neustift sind Schutzgebiete.  Die Verbindung der beiden Hausberge ermöglicht,  ein attraktives Sport- und Freizeitangebot im Zentrum des Stubaitales zu entwickeln und nachhaltig abzusichern.