Schlicker See

Erreichbar ab der Bergstation Schlick 2000 (Kreuzjoch)


An diesem mit etwa 3.900 Quadratmetern kleinsten der neun Stubaier Bergseen verläuft der Stubaier Höhenweg von der Starkenburger Hütte kommend weiter Richtung Franz-Senn-Hütte. Blickt man vom Seejöchl auf den Schlicker See hinab, kann man sehr genau die Grenze zwischen dem Dolomit der Kalkkögel und dem Ötztal-Stubai-Kristallin ausmachen. Hier laufen die ausgedehnten kleinsplittrigen Kalk-Schutthalden in die sanften mit saftigem Grün bewachsenen Kuppen des Silikat aus. An diesem geologischen Grenzgebiet befindet sich ein Hotspot an pflanzlicher Artenvielfalt, der seinesgleichen sucht.

Der Schlicker See liegt schon ganz in den behäbigen Blockfeldern des Silikats eingebettet. Zwischen den Spalten dieser Felsblöcke finden sich immer wieder Murmeltiere ein. Mit lauten Pfiffen warnen die Tiere die zahlreichen Mitglieder ihrer Kolonie vor unerwünschten Eindringlingen. Die kleine Unterwasserwelt des Sees wird von eingesetzten Saiblingen belebt, die auf Insekten als Nahrung angewiesen sind und dementsprechend kleinwüchsig bleiben. Dennoch vermehren sich diese Überlebenskünstler kontinuierlich und bilden heute einen stabilen Bestand.

 

Rundtour (Mittelstation Schlick 2000 - Vergör – Gschmitz – Talstation Schlick 2000)

Start- und Endpunkt: Bergstation Schlick 2000 (Kreuzjoch) (2.136 m)
Gehzeit: 4,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Höhendifferenz: 765 Hm
Einkehrmöglichkeiten: Sennjochhütte (2.225 m), Starkenburger Hütte (2.237 m), Panoramarestaurant Schlick 2000 (2.136 m)

ANFAHRT / AUSGANGSPUNKT:

Direkte Busverbindung nach Fulpmes. Zusätzlich befinden sich bei der Talstation der Schlick 2000 zahlreiche kostenlose Parkplätze.

TOURENBESCHREIBUNG:

Von der Bergstation Kreuzjoch wandert man den mäßig ansteigenden Panoramaweg Richtung Starkenburger Hütte. Nach der Sennjochhütte folgt man der Beschilderung Hoher Burgstall. Der Steig führt über den Rücken aufwärts, zweigt rechts ab und führt unter der Südwand des Niederen Burgstalls vorbei. Kurz danach zweigt der Steig nach rechts in Richtung Schlicker Schartl ab. Von dort sind noch ca. 15 Minuten bis zum Schlicker See. Die Gehzeit bis zum Schlicker See beträgt gesamt ca. 2,5 Stunden.  Zurück geht es auf dem Stubaier Höhenweg in Richtung Starkenburger Hütte. Kurz vor der Hütte biegt man nach links ab und folgt dem Weg zurück bis Sennjochhütte und von dort weiter bis zur Bergstation der Schlick 2000. Für den Rückweg benötigt man ca. 2 Stunden.
 

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