Geschichte

 

Bereits seit 1988 veranstaltet der Sportverein Telfes Bergläufe von internationalem Format. Den Anfang machte der Pfarrachalmlauf, doch bereits ein Jahr später wählte man erstmals eine Strecke, welche an der Schlickeralm vorbeiführte, die seit damals und bis heute als Namensgeberin fungiert. Das Ziel befand sich bis 2012 am Sennjoch, im Jahr 2013 hieß es dann erstmals, das Kreuzjoch zu bezwingen.

Weltweite Bekanntheit erlangte der Schlickeralmlauf durch mehrere Großveranstaltungen. Den Auftakt machte die Weltmeisterschaft 1990 (damals World Mountain Running Cup genannt). Nur wenig später war man abermals und als erster Ausrichter ein zweites Mal WM-Ort: 1996 firmierte das Event als World Mountain Running Trophy. Mit über 700 Teilnehmern (inkl. Rahmenbewerbe), die aus 32 Ländern angereist waren, setzte Telfes neue Maßstäbe im Berglaufsport. Ein weiterer Höhepunkt war die Europameisterschaft 2009, die abermals absolute Weltklasseathleten ins Stubaital lockte. Die bislang letzte und an Teilnehmern gemessen größte Sportveranstaltung, die das Stubaital je gesehen hat, war die Weltmeisterschaft der Masters (35-79 Jahre) im Jahr 2014. Hier zählten wir, zusammen mit den Nebenläufen, weit über 1000 StarterInnen. Aber auch wenn keine internationalen Meisterschaften ausgetragen werden, ist der Schlickeralmlauf seit Jahrzehnten Treffpunkt von Elite- und Hobbyläufern, die das besondere Flair und die wunderschöne Strecke schätzen.

Genauso traditionell wie der Schlickeralmlauf selbst sind die Rahmenbewerbe am Vortag. Generationen von Bergläufern haben bereits bei den Kinderläufen durch Telfes erste Erfahrungen gesammelt oder beim Benefizlauf Geld für den guten Zweck gesammelt. Die anschließende Pastaparty ist seit Jahrzehnten ein Fixpunkt im Programm.

Die ganze Geschichte zum Berglauf in Telfes finden Sie auf der Webseite des Veranstaltervereins.