Rundwanderung über die Aussichtsplattformen Grawa Wasserfall

Das Wichtigste auf einen Blick

Routenlänge
5.55 km
Gesamtzeit der Route
02:30 h
Höhenmeter Bergauf
405 hm
Höhenmeter Bergab
265 hm
Höchster Punkt
1781 hm
Schwierigkeit
Mittel
Anfahrt mit Öffis:
Ab Hauptbahnhof Innsbruck direkte Busverbindung nach Neustift im Stubaital. Haltestelle Tschangelair Alm.
Anfahrt mit Auto:
Von der Olympiastadt Innsbruck erreichen Sie das Stubaital über die Brennerautobahn (Europabrücke), Ausfahrt Schönberg - weiter bis nach Neustift und bis Tschangelair Alm.
Parken:
Tschangelair Alm
Startpunkt:
Tschangelair Alm
Endpunkt:
Aussichtsplattform Grawa Wasserfall
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Höhenprofil

Beschreibung

Der Grawa Wasserfall ist das herausragendste Naturschauspiel unter den Wasserfällen des Stubaitals. Breitester Wasserfall der Ostalpen und Naturdenkmal - die Superlative reichen sicher nicht aus, um die wilde Schönheit dieses Wasserfalls zu beschreiben.

Der Wanderweg beginnt am rechten Ruetzufer bei der Tschangelair Alm und leitet taleinwärts. Von den Parkplätzen direkt oberhalb der Grawa Alm an der Gletscherstraße ist der Wasserfall in weniger als 15 Minuten Fußweg leicht zu erreichen. An der Terrasse der bewirtschafteten Alm vorbei und einige Meter hinüber zur Brücke über die Ruetz. Weiter durch eine Wiese, einige Meter durch den Wald, und dann spüren und hören wir den Wasserfall bereits. Was für eine Urgewalt! Die Fahnen des Wassers wehen oft bis zur kleinen Brücke. Rechterhand (orografisch links) sind in den letzten Jahren zwei Plattformen gebaut worden, die uns Blicke aus nächster Nähe auf das hinunterstürzende Wasser ermöglichen. Eigentlich ein Muss für jeden, der ins Stubaital kommt. Zur ersten Plattform geht man ca. 10 Minuten, zur zweiten 20 Minuten. Die gesamte Rundwanderung über die Aussichtsplattformen erfordert ca. 1,5 Stunden und ist auch für Familien geeignet. Die urige "Grawa Alm" lädt zur Einkehr ein.

Die Kraft des Wassers:

Je nach Wassermenge verändert der Grawa Wasserfall sein Erscheinungsbild entscheidend. Im Spätherbst sehen wir nur einen eher spärlichen Streifen im rechten Teil. Im Frühsommer bei der Schneeschmelze und insbesondere nach starken Regenfällen zerteilt sich der Wasserschwall oberhalb der Fallstufe auf eine breite Fläche. Treppenartige Kaskaden, wehende Wasserschleier, tosende und gischtende Wasserschwälle - alles können wir hier beobachten. Das Bild des Wassers wandelt sich ständig: Bei günstigem Sonnenstand glitzern die silbernen Strähnen im Licht, funkeln einzelne Spritzer wie Diamanten in der Sonne, bilden sich leuchtende Schleier und bunte Regenbögen. Diese Symphonie des Lichts wird begleitet durch erfrischendes Rauschen, Prasseln und bisweilen dumpfes Krachen, Dröhnen und Grollen - je nachdem, wie nahe wir an den unterschiedlichen Fallstufen stehen. Bereits von der Holzbrücke am Spazierweg aus bekommt jeder Besucher einen wunderbaren Eindruck. Nur von der Gletscherstraße hinüberzuschauen, kann das Erlebnis des Grawa Wasserfalls gewiss nicht zur Gänze vermitteln!