Ein Netz von kleinen Bächen: Langental - Bsuchalm - Nürnberger Hütte

Das Wichtigste auf einen Blick

Routenlänge
4.81 km
Gesamtzeit der Route
05:35 h
Höhenmeter Bergauf
923 hm
Höhenmeter Bergab
97 hm
Höchster Punkt
2300 hm
Schwierigkeit
Mittel
Anfahrt mit Öffis:
ab Hauptbahnhof Innsbruck direkte Busverbindung nach Neustift, Haltestelle Nürnberger Hütte.  
Anfahrt mit Auto:
Von der Olympiastadt Innsbruck erreichen Sie das Stubaital über die Brennerautobahn (Europabrücke), Ausfahrt Schönberg - weiter bis nach Neustift und Richtung Talende, Parkplatz Nürnberger Hütte.
Parken:
Parkplatz Nürnberger Hütte
Startpunkt:
Parkplatz Nürnberger Hütte
Endpunkt:
Nürnberger Hütte
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Höhenprofil

Beschreibung

Leichte Familienwanderung bis zur urigen Bsuchalm im Langental, wo sich ein Netz von vielen kleinen Bächen auf dem flachen Almboden zeichnet. Für konditionsstärkere Wanderer lohnt sich der Aufstieg zur Nürnbergerhütte, von wo man einen Ausflug zum Gletschersee des Aperen Feuersteins unternehmen kann.

Der Zugang zum Langental liegt versteckt. Oberhalb eines dicht bewaldeten Hanges öffnet sich unvermutet ein flacher Boden, der auf beiden Seiten von schroffen Felswänden eingeschlossen ist. Zunächst sehen wir linkerhand mehrere kleine Rinnsale, kommen dann bequem zur Bsuchalm und haben hier einen guten Ausblick auf den laut rauschenden Wasserfall des "Urfalls", der mit tosendem Wasser aus einer engen Schlucht schießt.Die Wanderung führt ab dem Parkplatz Nürnbergerhütte in Ranalt (1.370m) entweder entlang des sanft ansteigenden Fahrwegs oder über den steileren, alten Almweg zunächst durch dichten Nadelwald. Oberhalb der Steilstufen folgen wir dem flachen Weg zur Bsuchalm (Gehzeit 30 Minuten, 1,6 km). Wer weiter zur Nürnbergerhütte aufsteigen möchte, folgt dem steilen, nun schmalen Steig in vielen kleinen Serpentinen. Die gesamte Gehzeit zur Nürnbergerhütte beträgt ca. 3 Stunden (5 km). Die Bsuchalm und die Nürnbergerhütte sind bewirtschaftet und laden zur Einkehr ein. Eine Besonderheit weit oberhalb der Hütte sind die kleinen Moorlandschaften und der Bach in einer Mulde unterhalb der Inneren Wetterspitze auf 2.420 Meter. Der Platz wird von den Stubaiern auch "Paradies" genannt. Sehenswert ist auch der kleine Gletschersee unterhalb des Aperen Feuersteins.