Schon vor etwa 800 Jahren glitten in den Niederlanden Boten mit Eisenkufen an Holzschuhen über die zugefrorenen Kanäle und überbrachten auf diese Weise eilige Nachrichten an adelige Empfänger. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich das Schlittschuhlaufen zunächst zum Vergnügen des Adels und später auch zum Volkssport. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden in Großbritannien die ersten Schlittschuhvereine gegründet, und im Jahre 1763 in den Fens von Cambridgeshire erstmals ein bekannter Eislauf-Wettkampf durchgeführt.

Allgemein erfreute sich das Schlittschuhlaufen besonderer Beliebtheit in nördlichen Gegenden mit Binnengewässern, wie in Friesland und den Niederlanden. In Deutschland beschränkte sich die Beliebtheit lange auf die Jugend. Ab dem 18. Jahrhundert wurde das Schlittschuhlaufen zu einem populären Vergnügen des Bürgertums. Auch in Österreich ist diese Freizeitaktivität mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

 

 

 

Im Stubai gibt es drei tolle Eislaufplätze, darunter ein wunderschöner Natureislaufplatz in Klaus Äuele in Falbeson. Eislaufen ist eine Wintersportart, welche bei Alt und Jung gleichermaßen begeistert.

Für die Kleinsten stehen Pinguine und Eisbären für die ersten Schritte am Eis bereit. Schlittschuhe können direkt bei den Eislaufplätzen ausgeliehen werden. Auch für das leibliche Wohl bei Glühwein oder Tee kann man sich zwischendurch aufwärmen.

Bei heißen Beats und coolen Rhythmen trifft man sich einmal in der Woche bei der Eisdisco.

Die Eislaufplätze können für Gruppen zum Eisstockschießen und Eishockey spielen gemietet werden.
Das Eisstockschießen ist alte Tiroler Tradition und gleichzeitig ein besonders geselliger Wintersport. Kegelförmige Eisstöcke mit flachem Boden werden möglichst präzise über eine glatte Eisfläche geschoben. Die Spieler unterhalten sich aber meist köstlich auch während Spielpausen. Ein Bierchen, heißer Glühwein oder ein Schnapserl gehören meist dazu. Die Sportart erinnert an das in Kanada beliebte Curling. Allerdings ohne Besen, und die Stöcke sind um ein Vielfaches leichter.

Die zukünftigen Eishockeystars üben fleißig die kleine Hartgummischeibe in das gegnerische Tor zu befördern.

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