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Das Stubaital lädt erneut zum Weltcupauftakt der Ski-Slopestyler

Wenn der FIS Freeski Weltcup von 17. bis 20. November bereits zum fünften Mal im Snowpark Stubai Zoo gastiert, dann ist eines gewiss: Vier Tage lang wird spektakuläre Ski-Action in einem der Top-Snowparks Europas von den besten Freeskiern der Welt aus über 20 Nationen geboten.

Creme de la Creme der Slopestyle-Elite beim FIS Freeski World Cup Stubai

Der Event im Stubai Zoo am Stubaier Gletscher läutet die Olympiasaison ein und gilt damit als besonders wichtiges Highlight des Weltcup-Kalenders. Schon im Vorfeld haben sich hier die besten Freestyler*innen der Welt im Rahmen der Prime Park Sessions und der Stubai Premiere getroffen. Olympia-Sieger*innen, Weltmeister*innen und mehrfache X-Games-Gewinner*innen geben sich seit 20. Oktober schon die Klinke in die Hand und vollführen erstmalig erlebte Tricks. So wie die erst 18-jährige Ailing Eileen Gu, der es als erster Frau gelungen ist einen doppelten Salto mit vierfacher Drehung (Double Cork 1440) zu stehen. (Zu sehen unter anderem auf Eurosport.de).

Aber auch sonst liest sich die Teilnehmer*innen-Liste beim FIS Freeski Welctup wie das Who is Who der internationalen Freeski-Szene. Mit dabei sind zum Beispiel Kelly Sildaru aus Estland, Weltmeisterin der Halfpipe 2019, Sarah Höfflin, Olympiasiegerin aus Deutschland und Mathilde Gremaud, die mehrfache X-Games Gewinnerin aus der Schweiz. Bei den Herren treten neben Hendrik Harlaut, dem 8-fachen Gewinner bei X-Games, auch sein schwedischer Landsmann Oliwer Magnusson sowie Nick Goepper aus den USA an. Für die Sieger aus dem Vorjahr, Tess Ledeux (FRA) und Andri Ragettli (SUI), dürfte es also alles andere als einfach werden ihre Titel im Stubai zu verteidigen.

Gastgeber-Team möchte auf heimischem Boden punkten

Doch auch das österreichische Team hat bei guten Runs durchaus auch das ein oder ander Wort bei Podestplätzen mit zu reden. Allerdings geht es neben wichtigen Weltcuppunkten auch noch darum sich für die Olympischen Spiele in Peking kommenden Februar zu qualifizieren.

Bei den Damen werden es sich die beiden Tirolerinnen Lara Wolf (Paznauntal) und Lokalmatadorin Laura Wallner nicht nehmen lassen, ordentlich in die Trickkiste zu greifen und die Fahnen für ihr Heimatland hochzuhalten. Beide hatten es im Vorjahr unter die Top 20 bei ihrem Heimweltcup geschafft, eine Marke, die es heuer zu knacken gilt. „Ein Weltcup daheim ist schon immer etwas Besonderes, weil die ganzen Freunde, Verwandten und Bekannten zuschauen kommen„, streicht Laura Walllner hervor.

Zwei Nachwuchstalente stehen bei den Herren unter ganz besonderer Beobachtung. Zum einen Matej Svancer, der in Chur den ersten FIS Big Air-Weltcup der Saison gewonnen hat und zum anderen Daniel Bacher, Lokalmatador aus dem Stubaital. Bacher hat bei seinem Weltcup Debüt vor einem Jahr mit Rang 20 schon bewiesen, dass einiges in ihm steckt. Die Mitstreiter im österreichischen Herren-Team rund um den Salzburger Lukas Müllauer, den Oberösterreicher Samuel Baumgartner, Julius Forer aus Vorarlberg, den Steirer Luis Resch, sowie die Tiroler Hannes Rudigier und David Wolf wollen sich beim Heimweltcup selbstverständlich ebenfalls in Top-Form präsentieren.

Stubai Zoo, der Park mit Wettkampf-Niveau

Dass es beim FIS Freeski Weltcup Stubai jedes Jahr aufs Neue zu so einem international erstklassigem Starterfeld kommt, ist kein Zufall. Zum einen ist es der erste Freeski Slopestyle Weltcup in Europa und zum anderen der bei den Athleten sehr beliebte Snowpark Stubai Zoo. Die Kicker und Rails im Funpark am Gaiskarferner werden eigens für die Athlet*innen an die Wettkampfbedingungen angepasst und täglich geshaped. Die Größen und Weiten der Sprungschanzen werden also so gebaut, dass sie den Dimensionen der Sprünge bei Großveranstaltungen ähnlich sind. Damit haben die Athlet*innen beste Voraussetzungen ihr Tricks im Stubai Zoo zu entwickeln und zu festigen.

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