Bereits im Juli fanden die ersten Dreharbeiten zum neuen Winterevent „GAIA – Stubai Mutter Erde“ im Stubaital statt. Als ich dann Ende Oktober davon erfuhr, dass Albert Serradó aus Barcelona und das Team der Atzgerei aus Wien eine weitere Woche für Aufnahmen im Stubai verbringen würden, freute ich mich schon sehr auf abwechslungsreiche Drehtage mit ihnen.

Als „Local“  war es wieder meine Aufgabe zusammen mit der Filmcrew passende Drehorte zu finden. Albert waren für die Szenen mit Schauspielern möglichst natürliche und nicht verbaute Locations wichtig, da GAIA, die Heldin des Stücks, in einer Zeit lebt, in der das Stubaital kaum bevölkert ist.

Die Jungs der Atzgerei sind im Rahmen von GAIA für Animationen und das 3D-Mapping rund um die Multimedia-Tanz-Performance verantwortlich. Für sie waren hauptsächlich herbstlich gefärbte Wälder und bereits verschneite Gipfel  als „Static shots“ (Bilder ohne Bewegung von Vögeln oder Bäumen), aber auch fließende Bäche oder die aufgehende Sonne im Gebirge für Timelapse–Aufnahmen (=Zeitraffer) interessant.

Mit 2 Stativen, 3 Kameras, 4 Filmern, diversen Objektiven, Requisiten, Kostümen, und 2 Darstellern fuhren oder wanderten wir also täglich voll bepackt an passende Plätze im Stubai.

Gaias Hütte fanden wir zum Beispiel in den Eulenwiesen, aber auch die Schlick sowie das Pinnis- und das Oberbergtal boten uns eine perfekte Kulisse für die benötigten Filmaufnahmen.

Nun heißt es gespannt warten, was Albert und das Atzgerei-Team aus den Herbst-Aufnahmen gestalten werden und vielleicht werde ich die Filmcrew ein weiteres Mal im Winter zu den schönsten Plätzen des Stubaitals begleiten.

back