spa-hotel-jagdhof_russische-nationalmannschaft_trainingscamp-neustift-c_tvbstubaitirol_christian-forcher

„Alles neu macht der Mai“ – nie schien der rund 100 Jahre alte Spruch (Liedtext) treffender wie in diesen Tagen, in denen alle schon den 19. Mai herbeisehnen. Den ersten Tag auf dem Weg zurück in die Normalität. Und die Freude ist da wie dort förmlich greifbar. Auch, oder besser gesagt vor allem im Stubai. Denn da heißt es wieder einmal – die Russen kommen! Und das Motto ist klar: Endlich Fußball, endlich wieder Leben: live!

Höchste Zeit!

Eigentlich hätte die russische Fußball-Nationalmannschaft ja schon letztes Jahr zum Trainieren kommen sollen. Doch dann kam vieles anders. Die Fußball-Europameisterschaft wurde um ein Jahr verschoben und somit auch der Besuch der Sbornaja. Aber das spielt vom 22. Mai 2021 an ohnehin nur noch eine untergeordnete Rolle, es geht es los. Denn an diesem Tag startet Trainer Stanislaw Tschertschessow das finale Vorbereitungsprogramm für die am 12. Juni beginnende Fußball-EM. Und das fast schon traditionell. Nach 2017 und 2018 verpasst der Teamchef seinen Kickern im Rahmen des Trainingscamps im 5-Sterne-SPA-HOTEL Jagdhof in Neustift im Stubaital immerhin bereits das dritte Mal den Feinschliff für eine Endrunde.

„Wird höchste Zeit, dass ich Tirol wiedersehe“, vermeldete der Wahl-Tiroler und ehemalige Wacker-Coach „Stani“ noch vor der Abreise aus Moskau. Und Jagdhof-Chef Armin Pfurtscheller ergänzt mit strahlenden Augen: „Wir freuen uns sehr, dass wir heuer, nach diesem Wahnsinnsjahr, den Stani und sein ganzes Team im Jagdhof begrüßen dürfen. Das ist ein großartiger Auftakt in die Sommersaison, die wir gar nicht mehr erwarten können.“

Die Spieler der russischen Nationalmannschaft werden zehn Tage exklusiv im einzigen 5-Sterne-Hotel im Stubaital logieren und nach den Trainingseinheiten regenerieren. Da gab es natürlich für Familie Pfurtscheller samt Team einiges zu tun. „Für den langersehnten Saisonstart einerseits, aber speziell auch in Vorbereitung auf das Trainingscamp haben wir alles Erdenkliche in ein professionelles Sicherheitskonzept mit hohen Auflagen investiert. Dazu zählen u. a. auch zwei gesonderte Teststraßen im Haus“, betont Pfurtscheller. „Damit steht einem sicheren Trainingslager und zehn erfolgreichen Vorbereitungstagen im Stubaital nichts mehr im Wege!“

Endrundenstart am 12. Juni

Mit dem Trainingscamp in Neustift geht die Vorbereitung der Russen auf das EM-Turnier in die heiße Phase. Das Team, Tschertschessow und natürlich die Fans freuen sich gleichermaßen auf die vierwöchige Endrunde: „Das wird auch trotz beschränkter Zuschauerzahlen ein Spektakel. Gespielt wird in elf Ländern mit den besten Mannschaften Europas, das tut dem Fußball gut“, meint Tschertschessow und fügte schmunzelnd hinzu: „Auch wenn wir mit Dänemark und Belgien gegen zwei Top-Ten-Nationen der Weltrangliste spielen müssen, haben wir einiges vor.“

Übrigens, nach dem Trainingscamp geht es für Stani und seine „Sbornaja“ direkt zum Freundschaftsspiel nach Polen. Die EM-Generalprobe findet dann am 5. Juni gegen Bulgarien in Russland statt. Gegen Belgien (12. Juni) und Finnland (16. Juni) genießen Teamkapitän Artem Dzyuba und Co. in St. Petersburg Heimvorteil, gegen Dänemark wird in Kopenhagen (21. Juni) gespielt. Erklärtes Ziel von Tschertschessow ist die K.O.-Runde der besten 16.

Vorbereitung am UEFA-Rasen in Neustift

„Ich kenne Tirol seit mehr als 20 Jahren und auch das Stubaital sehr gut. Neben den hervorragenden Bedingungen, die mir und meinem Team beim Trainingslager in Neustift und im Jagdhof zur Verfügung stehen, komme ich natürlich immer auch ein Stück weit nach Hause“, sagt der in Tirol sehr beliebte Ex-Wacker-Goalie. In Neustift schätzt die internationale Fußballelite die infrastrukturellen Voraussetzungen, die optimalen Trainingsbedingungen auf 1.000 Metern Seehöhe, das UEFA-konforme Alpenstadion in Neustift und die hochgradig qualifizierten Platzwarte, sogenannte „Greenkeeper“, die sich täglich um die perfekten Platzverhältnisse kümmern.

Text: Marketing Deluxe/Nicole Ginzinger

Fotos: TVB Stubai Tirol/Christian Forcher; AV Media, Huber Fotografie