Wie jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit sehe ich die imposante Serles am Eingang des Stubaitals, heute hatte ich wieder dieses Gefühl „ich muss da wieder hin…!“ Also machte ich mich gegen Mittag, nach getaner Büroarbeit auf den Weg zur Serles um einen der schönen Winterwanderwege zu genießen. Mit im Gepäck hatte ich heute zwei Studienkollegen aus Innsbruck. Die Nähe (von Innsbruck sind es ca 15 Minuten mit dem Auto bis nach Mieders) zur Stubaier Bergwelt füttert meine Sehnsucht nach dem Bergerlebnis. Ich konnte es wie immer kaum abwarten mich in der frischen Luft umgeben von den schneebedeckten Bergen zu bewegen, etwas Sonne zu tanken und mir den Wind um die Nase wehen zu lassen. Meine Kollegen und ich nehmen die Gondel der Serlesbahnen Mieders die uns rasch zu unserem Ausgangspunkt führt.

Angekommen auf der Bergstation der Serlesbahnen sind wir zuerst im Panoramarestaurant Koppeneck eingekehrt. Dem Namen alle Ehre gemacht, genießt man hier wohl eines der schönsten und beeindruckensten Panoramen am Eingang des Stubais. Bis tief ins Tal und zum Gletscher, rüber auf die Kalkkögel und bis nach Innsbruck zur Nordkette sieht man an diesem klaren Tag. Nach der sehr guten und obligatorischen „Kaspressknedlsuppe“ spazierten wir gemütlich bis zur Ochsenhütte, die man zu Fuß, mit den Ski oder Langlaufski erreichen kann. Bevor es los ging mussten wir aber unsere Kameras noch zücken, das Panorama ins Tal ist aber auch ein, zwei oder zehn Fotos wert!

Panoramarestaunt Koppeneck - im Hintergrund die Serles und das StubaitalWegbeschreibungen beim Panoramarestaurant KoppeneckDie Speicherseen neben der Piste mit Panorama auf die Schlicker Kalkkögel

Bereits mit den ersten Schritten am Weg fühlten wir uns befreit vom Stress des Alltages. Es ist eine tolle Erfahrung den winterlichen Wald und den Blick auf die allgegenwärtige Serlesspitze bei einer ganz einfachen Winterwanderung zu genießen. Kein Streben nach Hochleistung mit Tourenskiern, keine Rodel die man nachzieht, einfach nur Schritt für Schritte durch den Schnee stapfen.

Während der 20 minütigen Wanderung zur Ochsenhütte bot sich die Gelegenheit einfach mal abzuschalten, beruhigt zu quatschen über dies und jenes und die herrliche Luft tief einzuatmen. Ganz nebenbei haben wir auch bemerkt, als uns eine Gruppe Schneeschuhwanderer entgegenkam, dass wir das auch mal machen könnten.

Winterwanderweg zur Ochesnhütte Das Ziel - die Ochsenhütte - ist fast erreicht Panorama bei der Ochsenhütte

Die Ochsenhütte liegt neben einem Schlepplift im Skigebiet und wurde 2013 neu gebaut. Der Blick von hier aus auf die Nordkette Richtung Innsbruck ist atemberaubend. Wir verweilten noch ein wenig bei der Hütte, bevor es wieder zurück ging nach Innsbruck, wo wir nun gestärkt für den nächsten Arbeitstag sind.

Die Speicherseen der Serlesbahnen - im Hintergrund die Schlicker Kalkkögel

Infos:

Die Talstation der Serlesbahnen Mieders ist in ca. 15 Minuten von Innsbruck mit dem Auto zu erreichen. Das Panoramarestaurant Koppeneck (1.605 m) befindet sich direkt neben der Bergstation oberhalb der neuen Speicherseen. Von dort kann man gemütlich seine Wanderziele aussuchen, wie z.B. zur Ochsenhütte (ca. 20 min.), zum höchstgelegenen Kloster Europas, der Maria Waldrast auf 1.706 m (ca. 1 Stunde) oder zu den Gleinser Höfen (ca. 1,5 – 2 Stunden).

Nützliche Links:

Webseite der Serlesbahnen Mieders

Webseite des Panoramarestaurants Koppeneck

 

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