Im Jagdhof (c) Schneider)

Fast fünf Jahre waren es, die ich das große Glück hatte, als Redaktionsleiter der BEZIRKSBLÄTTER Tirol für das Stubaital verantwortlich zu sein. Knapp fünf Jahre, in denen ich eine Region, die ich davor – obwohl im Bezirk aufgewachsen – bestenfalls oberflächlich kannte, Tag für Tag aufs Neue erfahren durfte. Auch abseits von Gletscher und Werkzeugen!

Wenig Zeit, aber doch mehr als genug, um dieses Gebiet nicht einfach nur ins Herz zu schließen. Wie vielfältig das Stubai dabei ist, dafür hat sich mir in dieser Zeit eine Türe eröffnet. Eine Türe, die mir einen Blick auf eines der spannendsten und abwechslungsreichsten Gebiete im Land erlaubt hat.

Und viel hat sich getan in diesen Jahren! Ich durfte miterleben, wie großartige Projekte entstanden sind. Wie sich in vielerlei Hinsicht auch das Angesicht dieses Tals verändert hat. Und das fast immer direkt aus erster Hand – „Einfach näher dran“, wie es bei den BEZIRKSBLÄTTERN ja heißt!

Oft ist man blind für das, was einem naheliegt. Als Journalist muss man diese Blindheit überwinden. Was für ein Glück, denn so war es mir nicht nur möglich, sondern sogar meine Pflicht, das Stubaital eingehend kennenzulernen. Dass ich das Tal nun ausreichend kennen würde, davon kann aber keinesfalls die Rede sein.

Je mehr man hier erlebt, desto größer wird der Wunsch, noch tiefer in dieses Tal, seine Landschaft, seine Leute und seine außerordentlichen Produkte einzutauchen! Wenn einem einmal das Stubai-Fieber gepackt hat, dann lässt es einen nicht mehr los. Es mag sein, dass ich nun als Videoredakteur beruflich weniger im Stubai zu tun haben werde – dafür wird man mich aber umso mehr privat hier antreffen. Denn wer mit offenen Augen ins Stubai kommt, der will sich nicht mehr davon lösen!

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