ewelina herzog-schlick2000-26

Mein Name ist Ewelina. Geboren in Polen, aufgewachsen in Deutschland und wohnhaft in Tirol. Ich liebe die Berge, bin gerne unterwegs und sehr unternehmungslustig. Das war ich eigentlich immer schon und das hat sich, seit ich verheiratet und Mutter bin, auch nicht geändert. Im Gegenteil. Die Lust meine Wahlheimat Tirol, gemeinsam mit meiner Tochter und meinem Mann, zu erkunden ist unbändig groß. Vor allem auch deshalb, weil uns hier so viel geboten wird, das es als Familie zu entdecken gibt. Dieses Mal sind wir ins Wanderzentrum Schlick 2000 in Fulpmes gefahren und haben dort einen wahnsinnig tollen Tag verbracht, von dem ich gerne berichte:

Die Schlick 2000 ist im Sommer absolut empfehlenswert

„Heute geht es hoch hinaus! Nach Fulpmes, in die Schlick 2000!“, habe ich zu meinem Mann schon am frühen morgen gesagt. Er kannte das 15 Minuten von Innsbruck entfernte Gebiet zwar schon, bis jetzt allerdings nur vom Schifahren im Winter. Aber das Schi- und WANDERzentrum in Fulpmes im Stubaital hat sich – wie der Name schon verrät – auch für die Sommermonate jede Menge einfallen lassen und sich als tolles Familienausflugsziel etabliert. Neben den vielen Wanderwegen, bietet die Schlick 2000 viele spannende Abenteuer für Kinder. Es gibt sogar einen Kinderklettersteig, den wir aber ein anderes Mal ausprobieren werden.

Ein Tag in drei Etappen

Nachdem wir Fulpmes erreicht hatten, gings gleich mal hoch mit der Gondel der Kreuzjochbahn auf über 2.100 Meter Höhe. Oben angekommen haben wir unseren Ausflug in drei Abschnitte eingeteilt: Als erstes gingen wir über den Panoramaweg, der mit jeder Menge unterschiedlich gestalteter Sitzmöglichkeiten ausgestattet ist, zur Aussichtsplattform „StubaiBlick“. Von hier oben hat man eine wunderschöne Aussicht auf die umliegenden Berge und den Panoramasee. Wie mir später gesagt wurde, kann man an drei Samstagen im August sogar extra früh hochfahren und von der Plattform aus den Sonnenaufgang beobachten. Das muss ich auch unbedingt mal ausprobieren.

Mit der Scheibe um die Wette

Für uns ging’s an diesem Tag aber erst mal weiter zu unserem zweiten Abschnitt der Tour. Dieser bestand aus dem Abstieg zum Panoramasee, bei dem der im Fichtenwald liegende Scheibenweg beginnt. Vor unserer Bergfahrt haben wir an der Kassa der Talstation bereits eine Holzscheibe, die es für den Weg braucht, ausgeliehen und mitgenommen. Die Leihgebühr für die Scheibe beträgt drei Euro, zwei Euro bekommt man aber wieder zurück, wenn man die Scheibe zurückbringt. Dadurch, dass wir gemeinsam mit unserer Tochter der Holzscheibe in ihrer Bahn immer nachgerannt sind, waren wir dann, ungewöhnlich schnell an der Mittelstation Froneben. Und das war noch nicht alles, was die Schlick 2000 für uns bereit hielt.

Einmal Schatzsuche bitte

Ein kleines Stück weiter begann der dritte Abschnitt unseres Tages und damit auch bereits das nächste Abenteuer. In einem knapp 5.000 m² großen Waldgebiet befindet sich der Baumhausweg. Sieben verschiedene Baumwipfeln, wie den Zwergenspielplatz, Zwergenschatzkammer, Zwergenküche oder die Zwergenstube laden die Kinder zum Spielen und entdecken ein. „Habt ihr Lust auf eine Schatzsuche?“, fragt Zwerg Bardin beim Eingang zum Baumhausweg und hält Schatzkarten zum Mitnehmen bereit. Bardin hat sich besonders viel Mühe gemacht und in jedem Baumhaus ein Symbol versteckt. Wer alle Symbole findet, den erwartet am Ende eine Überraschung aus der Schatztruhe. Das ist doch eine tolle Motivation für die kleinen Wanderer.

Schlick 2000 ist allemal ein tolles und abwechslungsreiches Familienausflugsziel und wir kommen auf alle Fälle wieder.

 

Text & Fotos: Ewelina Herzog, www.mountain-kid.com