Als ambitionierter Bergsportler möchte man selbstverständlich, dass der eigene Nachwuchs die Begeisterung für die Berge teilt. Dabei stellt sich die Frage, wie geht man es am besten an, damit schon die Kleinsten die Motivation finden? In erster Linie muss die Streckenauswahl passen, damit es die Kinder nicht überfordert.

Und langweilig sollte es natürlich auch nicht sein. Ist das Interesse erst einmal geweckt, machen die jungen Bergsteiger schnell den Gämsen Konkurrenz.

Das Stubaital ist für seine Familienfreundlichkeit bekannt, daher lässt sich die jüngste Generation hier besonders gut an den Bergsport heranführen. Eine Vielzahl an Themenwegen – wie der Stubai Baumhausweg, der Scheibenweg oder der Waldtierweg Gleins bei Schönberg – richten sich an Familien.

Angetrieben werden die kleinen Wanderer mit Stationen zum Mitmachen und Sammelpässen, durch welche kleine Preise ergattert werden können.

Naturschauplätze

Wie etwa bei den Naturschauplätzen des Stubaitals wo die Besuche mit einem eigenen Sammelpass dokumentiert werden können. Für fünf abgestempelte Felder am Pass hat man sich ein T-Shirt verdient. Bei allen gesammelten Plätzen winkt eine Überraschung. Die Naturschauplätze sind Orte, die Geschichten erzählen, Ansichten und Aussichten präsentieren, wirken und bewirken und vor allem die Lebensräume offenbaren, in denen die Tier- und Pflanzenwelt gedeiht. Sie liegen meist im Verborgenen, sind jedoch an Sitzgelegenheiten, die kunstvoll an die Umgebung angepasst sind, gut zu erkennen. Zehn Naturschauplätze begeistern Jung und Alt aktuell, wobei noch weitere dazu kommen sollen und in naher Zukunft mit Wasserschauplätzen erweitert werden.

Generell geben die Naturschauplätze interessante Informationen zur Geologie sowie der Tier- und Pflanzenwelt des Stubaitals preis. Oft sind es aber auch Flächen und Orte, die bei Bauern und Hirten einen hohen Stellenwert einnehmen. So unterschiedlich ihre Bedeutungen, so unterschiedlich sind sie zu erreichen. Manche Naturschauplätze liegen in der Nähe der Stubaier Ortschaften und sind mit leichten Spaziergängen erreichbar, andere wiederum erfordern schon einiges an Muskelkraft und können mit sportlichen Bergwanderungen verbunden werden.

 

Auch Wandernadeln sind – nicht nur für Kinder – ein schönes Andenken an einen besonderen Bergurlaub. Für Almen- und Hüttenbesuche, die der Sammler mit Stempeln nachweist, gibt es – je nach Dauer der Wanderung Punkte. Bei 20 Gesamtpunkten erhält das Kind eine Bronzemedaille im kinderfreundlichen Design, bei 30 Punkten Silber und bei 40 Punkten Gold.

Elternfreies Naturerlebnis

Wenn Eltern sich während des Familienurlaubes einmal auf eine wirklich anspruchsvollere Tour in die Stubaier Bergwelt aufmachen möchten, so gibt es für die Kinder und Jugendliche eine gute Alternative. Sie können am betreuten BIG Family Sommerprogramm für Kinder ab 4 und ab 10 Jahren teilnehmen.

Lust auf Abenteuer und Bewegung im Freien stehen dabei im Fokus. Unter anderem geht es in den Hochseilgarten des Adventure Park Tirol und in den Alpingarten des Wanderzentrums Schlick 2000 um die Basics des Abseilen und Kletterns im Fels zu trainieren. Auf Übungsklettersteigen von leicht bis anspruchsvoll und einem Kinder-Klettergarten mit Routenlängen von bis zu 15 Metern wird Kindern gezeigt wie sie sicher nach oben gelangen. Mit einem Flying Fox überqueren sie zusätzlich eine große Schlucht und können sich zum Abschluss über eine 20 Meter hohe Felswand abseilen lassen. Wer seine Fähigkeiten ausbauen möchte, kann auf das Kinder- und Jugendkletterangebot der Bergsteigerschulen im Stubai zurückgreifen.

Bildnachweis Titelbild: TVB Stubai Tirol/A.Schönherr
Bildnachweis weitere Bilder: TVB Stubai Tirol

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