Als ich gefragt wurde, ob ich beim Stubaier Journalistentriathlon als Einheimischer mitmachen wolle, war ich sofort dabei.

Bei dieser etwas anderen Form der Pressereise werden Drei-Mann-Teams, bestehend aus einem Nachwuchsjournalisten (Junior), einem bereits langjährig tätigem Journalisten (Senior) und einem Stubaier (Local), zusammengelost. Gemeinsam bestreitet man dann drei sportliche Disziplinen in einem Wettkampf und lernt sich dadurch richtig gut kennen. Mir gefällt die Idee, dass die eingeladenen Medienvertreter nicht einfach nur ein Programm abspulen, sondern, durch den direkten Kontakt mit Einheimischen, authentische Informationen aus erster Hand bekommen und, durch den Willen gemeinsam etwas erreichen zu wollen, zusammengeschweißt werden. Es sind genau diese Tage an denen man als Spitzensportler erkennt, um was es im Sport eigentlich geht. Um Spaß und Teamwork!

Schon lange freute ich mich auf diesen Tag. Die „Wettkampfstätte“ für den Triathlon aus Skifahren, Langlaufen und Rodeln war das Skizentrum Schlick 2000 in Fulpmes. Bei der gemeinsamen Auffahrt mit der Gondel zur Bergstation Kreuzjoch lernte ich erst mal alle kennen und als wir oben dann die Ski anschnallten, war ich von einigen Teilnehmern schon vollauf begeistert. Wie ich erfuhr, haben einige von ihnen knapp vorher zum ersten Mal die ersten Schwünge in den Schnee gezogen!

Es machte so viel Spaß zu sehen, welches Leuchten sie in den Augen hatten, als sie dann beim Rennen die Ziellinie überquert haben. Es war einfach eine super Stimmung in der ganzen Truppe und als alle ein Spalier bildeten, für die, die echt über ihren Schatten gesprungen sind, ging mir das Herz auf.

Später dann, beim „Langlaufrennen“, konnte ich dasselbe wieder beobachten. Auch hier waren manche dabei, die das erste Mal auf Langlaufskiern standen. Nichtsdestotrotz gab jeder sein Bestes für das Team. Jeder wurde bejubelt und angefeuert – auch von den anderen Teams – und es war für mich eine wahre Freude zu sehen wie gut einige den Balanceakt auf den schmalen Skiern gemeistert haben. In der Schlickeralm, wo wir uns immer wieder zum Wechseln der Ausrüstungen einfanden, haben wir uns dann bei einem Kaffee über unsere gemeinsamen Erfahrungen ausgetauscht.

Rodeln war dann schließlich noch die Draufgabe! Auf der perfekt präparierten Rodelbahn hatten wir alle einen riesen Spaß und auch hier haben wir uns wieder gegenseitig mit hilfreichen Tipps geholfen. Ganz ohne Konkurrenz-Gedanken und in aller Freundschaft.

Nach einem kleinen Torwandschießen an der Mittelstation Froneben, das die ein oder andere Platzierung beim Endergebnis noch entscheidend beeinflusst hat, wurde der wunderschöne Tag mit der Preisverteilung und bei einem gemütlichen Beisammensein in der Bruggeralm abgerundet.

Ich kann nur sagen, dass mir dieser Tag volle getaugt (viel Spaß gemacht ;-)) hat und ich dadurch wieder mal gesehen habe, dass man mit Spaß und Teamwork am allerschnellsten ans Ziel kommt.

AUF EIN WIEDERSEHEN!!!

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