Nanu, an der Mittelstation Schlick 2000 begrüßt mich seit Neuestem ein Zwerg. Was der mir wohl zeigen möchte? Sein Zuhause? Dort im tiefen Wald? Ich dachte immer Zwerge würden in dunklen Höhlen und tiefen Minen leben…

Nicht so Bardin. Der Zwerg hat sich mittlerweile zur Ruhe gesetzt, wie ich zur feierlichen Eröffnung am 15. Juli erfahre, und sein neues Zuhause in dem wunderschönen, 5.000 m² großen Waldgebiet zwischen Froneben und Vergör gefunden. Mehrere Baumhäuser hat er dort zu seiner Wohnung gemacht, jedes einzelne individuell gestaltet und treffend benannt: Neben dem Zwergenspielplatz gibt es die Zwergenschatzkammer, Zwergenküche, Zwergenwerkstatt und das Zwergenschlafzimmer.

Zur Eröffnung kraxeln Kinder und Erwachsene nun neugierig über Leitern, Seile und Holzstege in die kleinen Baumhäuschen und erkunden Bardins Reich.

Auch das Spielvolk ist mit seinen magischen Waldbewohnern zu Besuch gekommen, um Bardin in der STUBAI-Familie willkommen zu heißen. Der Weg von der Mittelstation der Schlick 2000 bis zur Froneben Alm gestaltet sich dadurch als äußerst kurzweilig und unterhaltsam, überall gibt es so viel zu bestaunen und zu entdecken.

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Natürlich hat sich Bardin für seine Besucher ein paar Überraschungen einfallen lassen – Langeweile kommt hier sicher keine auf! Neben Rutsche, Doppeltauschaukel und Hängebrücke bieten Seilrutsche und Netzröhrentunnel einen wunderbaren Spielplatz zwischen Waldboden und Baumwipfeln zum Klettern, Toben und Balancieren. In den Baumhäusern warten unzählige Möglichkeiten zum Spielen, Bauen und Experimentieren.

Das Zwergenschlafzimmer hingegen ist ein großes Baumelhaus, das wie eine Riesenschaukel funktioniert. Astmikado und Holzbauklötze animieren zum Basteln und Stapeln, wohingegen in der Zwergenschatzkammer das Zwergentelefon bei Groß und Klein für Verblüffung sorgt. Mein Lieblingshaus ist allerdings die Zwergenküche – denn dort kann man mit vereinten Kräften allerlei Fundstücke vom Waldboden in das Haus befördern und dort lagern und sortieren.

Ich habe gehört, Zwerg Bardin ist ein wahrer Kenner der Früchte des Waldes und weiß allerhand Köstliches daraus zuzubereiten. Vielleicht verrät er uns demnächst ein paar seiner besten Rezepte!

Jetzt hätte ich beinahe vergessen, euch noch von der aufregenden Schatzsuche zu erzählen. Das funktioniert so: Am Eingang des Baumhausweges steht eine große Tafel, auf der ihr den richtigen Weg durch den Wald sehen könnt. Dort gibt es auch die Schatzkarten, auf denen ihr zu jedem Haus unterschiedliche Symbole sehen könnt. Bardin hat nun in jedem Haus nur ein bestimmtes Symbol versteckt. Mit einer Zwickzange könnt ihr also das jeweilige Symbol markieren, sobald ihr es gefunden habt.

Und am Ende erwartet euch dann als Belohnung für eure Mühen eine kleine Überraschung aus Bardins wertvollem Schatz. Im Alpengasthof Vergör, in der Bruggeralm, in der Froneben Alm und an der Talstation der Schlick 2000 könnt ihr die Schatzkarten abgeben – ich für meinen Teil habe bereits alle Symbole gefunden und mache mich nun auf den Weg.

Und das Beste am heutigen Tage: Als ich nach kurzer Zeit bei der Froneben Alm ankomme, ist dort ein stimmungsvolles Almfest bereits in vollem Gange. 100 Jahre Jubiläum – das ist wahrlich ein Grund zu feiern. Auch wenn Zwerg Bardin ob dieses jugendlichen Alters wohl nur schelmisch zu grinsen vermag! Mitfeiern tut er aber gerne, schließlich gilt es, eine gute Nachbarschaft zu pflegen und viele neue Freunde zu finden …

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